Miete in der Schweiz: Diese Haushalte könnten jetzt Hunderte Franken sparen
Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt unverändert bei 1,25 Prozent. Das hat das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) Anfang September bekannt gegeben. Einen neuen Anspruch auf eine tiefere Miete löst der aktuelle Entscheid deshalb nicht aus.
Für diese Mieter kann sich eine Überprüfung lohnen
Der Referenzzinssatz liegt bereits seit dem 2. September 2025 bei 1,25 Prozent. Damals war er von 1,5 auf 1,25 Prozent gesunken.
Bei einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte ergibt sich laut BWO grundsätzlich ein Senkungsanspruch beim Nettomietzins von 2,91 Prozent – sofern der bisherige Mietzins auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent beruht.
Basiert der aktuelle Mietzins noch auf einem höheren Referenzzinssatz, kann der rechnerische Anspruch grösser sein.
Entscheidend ist deshalb nicht allein der aktuelle Referenzzinssatz. Mieterinnen und Mieter müssen prüfen, auf welchem Satz ihr eigener Mietzins basiert. Diese Information findet sich laut BWO meistens im Mietvertrag oder in der letzten Mitteilung über eine Mietzinsanpassung.
Was 2,91 Prozent bei der Miete ausmachen können
Bei einem Nettomietzins von beispielsweise 1500 Franken entsprechen 2,91 Prozent rechnerisch rund 44 Franken pro Monat. Bei 2000 Franken wären es rund 58 Franken, bei 2500 Franken knapp 73 Franken.
Auf ein Jahr gerechnet können damit mehrere Hundert Franken zusammenkommen.
Diese Rechnung zeigt allerdings nur den Effekt des Referenzzinssatzes. Sie bedeutet nicht, dass sich die tatsächliche Miete automatisch um diesen Betrag reduziert.