Mangel an Vitamin D: Welche Symptome darauf hinweisen
Vitamin D ist wichtig für stabile Knochen und kräftige Muskeln. Es hilft dem Körper, Kalzium und Phosphat aufzunehmen und in die Knochen einzubauen. Anders als bei den meisten Vitaminen stammt der grösste Teil nicht aus der Nahrung. Mehr als 80 Prozent bildet der Körper selbst, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. In der Schweiz funktioniert das während der kalten Jahreszeit allerdings nur eingeschränkt.
Welche Symptome deuten auf einen Vitamin-D-Mangel hin?
Ein Mangel macht sich oft nicht sofort bemerkbar. Zu den möglichen Anzeichen zählen Muskelschwäche, Muskelkrämpfe und nachlassende Kraft. Auch Müdigkeit, Haarausfall und eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte können auftreten. Weitere mögliche Beschwerden sind Konzentrationsprobleme und depressive Symptome. Ein Vitamin-D-Mangel kann zudem die Knochengesundheit beeinträchtigen.
Allerdings sind diese Anzeichen wenig spezifisch. Ein Mangel lässt sich anhand dieser Beschwerden allein nicht feststellen. Wer sich häufig erschöpft fühlt oder unter Muskelbeschwerden leidet, hat deshalb nicht zwangsläufig zu wenig Vitamin D.
Wer ist besonders gefährdet?
Zwischen November und Ende April reicht die UVB-Strahlung in der Schweiz häufig nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Besonders betroffen sind Menschen, die sich selten im Freien aufhalten, sowie ältere Personen, deren Haut mit zunehmendem Alter weniger Vitamin D produziert.
Ein erhöhtes Risiko besteht ausserdem bei Säuglingen, Menschen mit dunkler Hautfarbe oder Personen, die ihren Körper weitgehend mit Kleidung bedecken. Bestimmte Erkrankungen und Medikamente können die Versorgung zusätzlich beeinträchtigen.