Wie stark verändern sich die Krankenkassenprämien im kommenden Jahr? Darauf erhalten Versicherte in der Schweiz am heutigen Dienstag eine offizielle Antwort. Um 14 Uhr informieren Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit.
Hier seht ihr die Krankenkassenprämien-Bekanntgabe im Livestream
Der offizielle Livestream der Schweizerischen Eidgenossenschaft gibt es hier:
Hier geht es zum Liveticker der Nachrichtenagentur Keystone-SDA:
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Diese Zahlen werden heute wichtig
Im Zentrum steht die Frage, wie stark sich die mittlere Prämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 2027 verändert. Zusätzlich werden die Entwicklungen für Erwachsene, junge Erwachsene und Kinder ausgewiesen.
Für Versicherte ist allerdings nicht allein der Schweizer Durchschnitt entscheidend. Die tatsächlich zu bezahlende Prämie hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:
Wohnort und Prämienregion
Krankenkasse
Alter
gewählte Franchise
Versicherungsmodell
Ein- oder Ausschluss der Unfalldeckung
Ein landesweiter Durchschnittswert zeigt daher die allgemeine Entwicklung, entspricht aber nicht automatisch der persönlichen Monatsrechnung.
Graubünden ist in drei Prämienregionen aufgeteilt
Für Graubünden ist neben dem kantonalen Durchschnitt auch der Wohnort relevant. Der Kanton gehört zu den fünf Schweizer Kantonen, deren Gemeinden auf drei verschiedene Prämienregionen verteilt sind.
Krankenkassen dürfen in diesen Regionen unterschiedliche Prämien verlangen. Deshalb können Versicherte in Chur, Davos, im Engadin oder im Bündner Oberland bei ansonsten gleichen Voraussetzungen unterschiedliche Beträge bezahlen.
Glarus verfügt dagegen über keine Unterteilung in mehrere Prämienregionen. Unterschiede zwischen einzelnen Versicherten entstehen dort insbesondere durch die Krankenkasse, das Modell, die Franchise, das Alter und die Unfalldeckung.
Neue Prämien können ab 14 Uhr verglichen werden
Der offizielle Prämienrechner des Bundes soll am Dienstag gegen 14 Uhr auf die Prämien für 2027 umgestellt werden. Auf Priminfo können Versicherte anschliessend ihren Wohnort oder ihre Postleitzahl sowie Alter, Franchise und Unfalldeckung eingeben.
Der Rechner zeigt nicht nur die Standardmodelle, sondern auch Hausarzt-, HMO- und weitere alternative Versicherungsmodelle. Damit lässt sich prüfen, ob sich ein Wechsel der Krankenkasse, des Modells oder der Franchise lohnt.
Die «Südostschweiz» berichtet nach der Bekanntgabe über die nationale Entwicklung und darüber, wie stark die Prämien in Graubünden und Glarus ausfallen.