Königin Mette-Marit: «Es ist unmöglich, den Prozess zu beschleunigen»
Königin Mette-Marit befindet sich nach ihrer Lungentransplantation weiterhin in der Rehabilitation. Bis zum kommenden Sommer sind für sie keine offiziellen Termine vorgesehen. Am Freitag, 16. Oktober, veröffentlicht das norwegische Königshaus auf Instagram nun persönliche Worte der Königin. Darin spricht sie über eine Tätigkeit, bei der für sie die Zeit langsamer vergeht.
Königin Mette-Marit findet beim Weben Ruhe
«Wenn ich mich vor den Webstuhl setze, kehrt vieles zur Ruhe ein», erklärt Mette-Marit in dem Beitrag. Die Handarbeit verlange Geduld und lasse sich nicht beschleunigen. «Die Zeit vergeht am Webstuhl langsamer, und es ist unmöglich, den Prozess zu beschleunigen.»
Doch gerade darin liegt für die Königin der Reiz. Das Weben schenke ihr Zeit und Raum, beschreibt sie. Den Webstuhl bezeichnet sie als einen Ort der Ruhe. Ihre Aussagen fallen in eine Phase, in der Mette-Marit selbst viel Geduld benötigt. Nach ihrer Lungentransplantation konzentriert sie sich weiterhin auf ihre Genesung.
Königshaus zeigt historische Wandteppiche
Anlass des Instagram-Beitrags ist die Wiedereröffnung der Ausstellung «Fäden der Zeit» in der Königin-Sonja-Kunstgalerie. Sie ist seit dem 15. Oktober wieder zugänglich, nachdem sie während der Hoftrauer geschlossen geblieben war. Die Ausstellung umfasst Wandteppiche aus den königlichen Sammlungen, die zwischen 1899 und 1955 entstanden sind.