Julieta Gallego (24): Leichtathletin stirbt bei Zugunglück in Spanien
Die spanische Leichtathletik trauert um Julieta Gallego. Die 24-jährige Weitspringerin gehört zu den mindestens 69 Todesopfern des schweren Zugunglücks nahe Urda in der spanischen Provinz Toledo. Gallego lebte zuletzt in Berlin, wo sie für den Leichtathletikverein LAC Berlin an Wettkämpfen teilnahm.
Julieta Gallego startete für Leichtathletikvereine in Berlin und Madrid
Die junge Sportlerin war sowohl in Deutschland als auch in Spanien sportlich aktiv. Während sie in Berlin für den LAC Berlin startete, blieb sie in ihrer Heimat mit dem Madrider Verein AD Sprint verbunden. Gallego spezialisierte sich auf den Weitsprung, trat aber auch im 60-Meter-Sprint an.
Bei den spanischen U23-Hallenmeisterschaften 2023 in Antequera erreichte sie mit 5,90 Metern ihre persönliche Bestleistung im Weitsprung.
Ihr Tod löste in der spanischen Leichtathletik grosse Bestürzung aus. Sowohl ihr Verein AD Sprint als auch der Königliche Spanische Leichtathletikverband (RFEA) bekundeten öffentlich ihre Trauer und sprachen der Familie sowie den Angehörigen ihr Beileid aus.
Mindestens 69 Tote bei Zugunglück in Spanien
Am Mittwochmorgen kollidierten nahe der Gemeinde Urda, rund 130 Kilometer südlich von Madrid, zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe fuhr von hinten auf einen stehenden Zug des privaten Anbieters Iryo auf. Mehrere Waggons entgleisten und stürzten einen Bahndamm hinunter.