Zum Hauptinhalt springen
Panorama

Hunderttausende Autos betroffen: Diese Modelle werden zurückgerufen

Wegen eines möglichen Ausfalls der Rückfahrkamera werden zahlreiche Modelle von Stellantis zurückgerufen. Allein in den USA sind rund 848'500 Fahrzeuge von der Rückrufaktion erfasst.
David Hahn
heute um 10:58 Uhr

FCA US LLC hat einen grossen Rückruf für verschiedene Modelle aus dem Stellantis-Konzern angekündigt. Auslöser ist ein Fehler in der Radio-Software. Dieser kann verhindern, dass beim Rückwärtsfahren das Kamerabild auf dem Medienbildschirm erscheint. Die Korrektur soll ohne Werkstattbesuch per Softwareupdate erfolgen.

Stellantis: Rückruf von Chrysler-, Dodge-, Jeep- und Ram-Modellen

Bei Chrysler stehen der Pacifica, der Pacifica Plug-in Hybrid und der Voyager der Modelljahre 2026 und 2027 auf der Liste. Hinzu kommt der Dodge Charger aus denselben Modelljahren.

Bei Jeep sind bestimmte Fahrzeuge des Modelljahrs 2026 betroffen. Dazu zählen Cherokee, Compass, Gladiator, Grand Cherokee, Grand Cherokee L, Grand Wagoneer, Grand Wagoneer L und Wrangler. Ebenfalls eingeschlossen sind die Ram-Modelle 1500, 2500, ProMaster und ProMaster EV des Modelljahrs 2026.

Update wird direkt auf die Fahrzeuge übertragen

Die fehlerhafte Radio-Software soll mit einem Over-the-Air-Update korrigiert werden. Dieses wird drahtlos auf die Fahrzeuge übertragen. Sobald die neue Version bereitsteht, erscheint eine entsprechende Meldung auf dem Medienbildschirm.

Falls beim Rückwärtsfahren kein Kamerabild zu sehen ist, sollte man die Umgebung besonders aufmerksam beobachten und sich auf Rück- und Seitenspiegel verlassen. Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Fehler sind dem Unternehmen bislang nicht bekannt.

Aktuelle Rückrufaktion: Weitere Märkte betroffen

Neben den 848'511 Fahrzeugen in den USA umfasst die Aktion schätzungsweise 82'869 Exemplare in Kanada und 7'969 in Mexiko. In weiteren Märkten ausserhalb Nordamerikas kommen rund 15'736 Fahrzeuge hinzu. In den USA sollen die Informationsschreiben ab September 2026 verschickt werden. Darin erhalten die betroffenen Kundinnen und Kunden weitere Angaben und Anweisungen zum Vorgehen.

Mehr zum Thema: Rückrufaktion