Haftbefehl nach mutmasslicher Kokain-Überdosis in Lebensgefahr – Behandlung in der Schweiz
Der deutsche Rapper Haftbefehl (40) soll nach einer mutmasslichen Kokain-Überdosis in akuter Lebensgefahr geschwebt haben. Wie die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf das Umfeld des Musikers berichtet, soll er bis zu 30 Gramm Kokain konsumiert haben. Anschliessend sei er in einer Schweizer Klinik intensivmedizinisch behandelt und künstlich beatmet worden. Eine unabhängige Bestätigung der medizinischen Angaben liegt bislang nicht vor.
Haftbefehl soll nicht mehr im künstlichen Koma liegen
Laut SRF befindet sich der Musiker weiterhin in der Schweiz in Behandlung, liegt inzwischen aber nicht mehr im künstlichen Koma. Ein Sprecher der Familie erklärte gegenüber «Bild»: «Er ist wieder da, er ist auf dem Wege der Besserung. Nun muss man abwarten, was die Ärzte sagen, wie seine Werte sich entwickeln.»
Sein Bruder Cem Anhan, der unter dem Künstlernamen Capo auftritt, hatte zuvor auf Instagram mitgeteilt, dass Haftbefehl unter ärztlicher Aufsicht stehe und sich auf seine Gesundheit konzentrieren müsse. Die Familie entschied deshalb, die geplanten Konzerte in Düsseldorf und Berlin abzusagen. Ob die Auftritte nachgeholt werden, ist offen.
Haftbefehl kämpft seit Jahren mit Kokainsucht
Der Musiker hat seine langjährige Drogenabhängigkeit mehrfach öffentlich thematisiert. In der Netflix-Dokumentation «Babo – Die Haftbefehl-Story» werden sein Kokainkonsum, Entzüge und Rückfälle gezeigt. Nach eigenen Angaben musste er bereits früher nach einer Überdosis reanimiert werden.