Grand Canyon: Sturzflut im Video
Nach der Sturzflut laufen im Grand-Canyon-Nationalpark Evakuierungs- und Sucharbeiten. Rund 15 Menschen gelten als vermisst oder nicht auffindbar. Bis Sonntagmorgen wurden 62 Personen aus dem betroffenen Gebiet evakuiert.
Grand Canyon: Video zeigt Folgen der Sturzflut
Besonders schwer betroffen sind die Phantom Ranch und der Bright Angel Canyon. Beide liegen tief im Grand Canyon in der Nähe des Colorado River. Campingplätze und Wanderwege wurden beschädigt, fast alle Fussgängerbrücken über den Bright Angel Creek zerstört.
Aufnahmen aus dem Nationalpark zeigen Schlamm und Verwüstungen rund um die Phantom Ranch. Die betroffenen Bereiche bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Weitere Evakuierungen waren nach Angaben des National Park Service (NPS) geplant.
Leiche eines 46-Jährigen geborgen
Am Sonntagabend wurde am Colorado River nahe der Crystal Rapids die Leiche eines 46-jährigen Mannes geborgen. Weitere Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Die Suche nach den Vermissten dauert an. Die zuständige US-Behörde bittet um Hinweise zu Wanderern und anderen Besucherinnen und Besuchern, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im betroffenen Gebiet aufgehalten haben. Zunächst war von mehr als 20 Personen die Rede gewesen, die vermisst wurden oder nicht auffindbar waren.
Beschädigte Wasserleitung sorgt für Einschränkungen
Die Flut beschädigte auch die Transcanyon Waterline, die den Nationalpark mit Wasser versorgt. Deshalb gelten am Südrand strenge Sparmassnahmen. Ab Montag werden die Übernachtungsangebote der Konzessionäre innerhalb des Parks eingestellt. Auch mehrere Campingplätze und Wanderwege bleiben geschlossen. Zudem besteht weiterhin Unwettergefahr. Weitere Gewitter und Starkregen könnten erneut Sturzfluten auslösen.