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Panorama

Frank Beard: Was ist zur Todesursache des ZZ-Top-Schlagzeugers bekannt?

ZZ-Top-Schlagzeuger Frank Beard ist in Texas gestorben. Er wurde 77 Jahre alt.
David Hahn
vor 48 Minuten

Frank Beard prägte den Sound von ZZ Top von Anfang an. Nun ist der Schlagzeuger im Alter von 77 Jahren gestorben.

Todesursache von Frank Beard bislang nicht bekannt

Nach Angaben von Bandsprecher Bob Merlis befand sich Beard zuletzt in einem Hospiz und starb auf seiner Ranch in Richmond im US-Bundesstaat Texas im Kreis seiner Familie. Eine konkrete Erkrankung oder Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Billy Gibbons erinnerte nach dem Tod seines langjährigen Bandkollegen an dessen Bedeutung für ZZ Top. «Today, Elwood and I lost a great friend and collaborator, and the world lost one of the most naturally innovative drummers and a great and true son of Texas. His signature backbeat was key to keeping ZZ on top», erklärte der Sänger und Gitarrist.

Auch andere Musiker würdigten Beard, etwa die Rockband Lynyrd Skynyrd mit den Worten: «Frank war einzigartig. Ein verdammt guter Drummer, ein wahres Original und – für uns am wichtigsten – ein grossartiger Freund». Der frühere Guns-N’-Roses-Schlagzeuger Matt Sorum nannte Beard «das Rückgrat von ZZ Top für 57 Jahre, mit dem besten Shuffle, das die Menschheit kannte».

ZZ Top sagt nach Beards Tod Konzerte ab

Zum Zeitpunkt von Beards Tod befand sich ZZ Top auf der US-Tournee «The Big One!». Bereits Anfang August hatte die Band kurzfristig einen Auftritt in Los Angeles abgesagt. Nach dem Tod des Schlagzeugers wurden zudem die geplanten Konzerte in Salt Lake City und Colorado Springs gestrichen.
Die Tour soll jedoch weitergehen. ZZ Top kündigte an, am Wochenende mit zwei Auftritten in Austin wieder auf die Bühne zurückzukehren. Die texanische Stadt galt für Beard nach Angaben der Band als eine Art zweite Heimat, zudem gehörte Austin City Limits zu seinen bevorzugten Spielorten.

Frank Beard prägte ZZ Top seit 1969

Beard wurde am 11. Juni 1949 im texanischen Frankston geboren und spielte bereits früh in verschiedenen Bands. Nachdem ZZ Top 1969 in Houston gegründet worden war, stiess er noch im selben Jahr zur Gruppe. Beard brachte schliesslich Bassist Dusty Hill mit ins Line-up. Gemeinsam mit Sänger und Gitarrist Billy Gibbons bildeten sie die Besetzung, die ZZ Top über Jahrzehnte prägte.

Den kommerziellen Durchbruch erreichte die Band 1973 mit dem Album «Tres Hombres». In den 1980er-Jahren veränderte sich der Sound deutlich: Synthesizer, Drumcomputer und Sequenzer ergänzten den bisherigen Bluesrock. Das 1983 erschienene Album «Eliminator» entwickelte sich zum grossen Erfolg und markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Karriere der texanischen Rockband.

Neben der Musik wurde auch das Erscheinungsbild der Musiker zum Markenzeichen. Gibbons und Hill waren für ihre langen Vollbärte bekannt. Ausgerechnet Beard, dessen Nachname übersetzt «Bart» bedeutet, blieb dagegen beim Schnurrbart.

Nach dem Tod von Dusty Hill im Jahr 2021 stiess Elwood Francis zur Band. Mit Frank Beard verliert ZZ Top nun ein weiteres Mitglied jener Besetzung, die den Aufstieg der Gruppe über Jahrzehnte geprägt hatte.

Mit Material von Keystone-SDA.

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