Flugzeugabsturz in den Schweizer Alpen: Tony Hall unter den Todesopfern
Der tödliche Flugzeugabsturz im Wallis hat drei Menschen das Leben gekostet. Die Cirrus SR22T kollidierte am Dienstagnachmittag, 15. September 2026, im Gebiet Fluhalp bei Leukerbad mit einem Berghang. Inzwischen ist bekannt, dass der britische Geschäftsmann Anthony «Tony» Hall zu den Todesopfern gehört.
Tony Hall war Unternehmer und Flughafenbesitzer
Hall war Geschäftsführer des Bau- und Recyclingunternehmens Pegasus mit Sitz in Lye bei Stourbridge in England. Zudem gehörte ihm der Wolverhampton Halfpenny Green Airport in Staffordshire.
Neben Hall wurde der 55-jährige Unternehmer Owain Davies aus Westwales als weiteres britisches Todesopfer identifiziert. Die britischen Behörden bestätigten, die Familien von zwei britischen Staatsangehörigen zu unterstützen, die bei dem Unglück in der Schweiz ums Leben gekommen waren.
Cirrus SR22T stürzte bei Leukerbad ab
Das Kleinflugzeug war zunächst in Lugano gestartet und hatte am Flughafen Sitten eine Zwischenlandung eingelegt. Anschliessend setzte die Maschine ihren Flug in Richtung des Flugplatzes Buochs im Kanton Nidwalden fort.
Kurz nach 16 Uhr kollidierte das Flugzeug aus bislang ungeklärten Gründen mit dem nördlichen Hang im Gebiet Fluhalp bei Leukerbad. Drittpersonen bemerkten anschliessend eine starke Rauchentwicklung.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation rückte mit drei Helikoptern und zwei Rettungsspezialisten zur Unfallstelle aus. Für die drei Personen an Bord kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort nur noch ihren Tod feststellen.
Untersuchung zur Absturzursache läuft
Warum die Cirrus SR22T mit dem Berghang kollidierte, ist bislang nicht geklärt. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht die Ursache des Absturzes. Parallel dazu führt die Bundesanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Wallis strafrechtliche Ermittlungen.