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Panorama

Ferien in Gefahr? Schwere Unwetter am Mittelmeer erwartet

Am Mittelmeer drohen in den kommenden Tagen heftige Unwetter. In beliebten Ferienregionen sind Starkregen, Hagel und schwere Gewitter möglich. Besonders Italien könnte betroffen sein.
Nikola Brankovic
heute um 15:26 Uhr

Wer derzeit seine Ferien am Mittelmeer verbringt oder in den kommenden Tagen dorthin reist, sollte die Wetterentwicklung im Blick behalten. Zwischen Donnerstag und Samstag könnte sich die Lage in mehreren beliebten Ferienregionen deutlich verschärfen.

Diese Ferienregionen könnten von den Unwettern betroffen sein

Besonders im westlichen und nördlichen Mittelmeerraum zeichnet sich eine brisante Wetterlage ab. Betroffen sein könnte ein Gebiet, das sich von Spanien und den Balearen über Südfrankreich bis nach Italien erstreckt.

Weather.com nennt eine Zone von Valencia über Mallorca bis Florenz. Besonders an den Küsten Frankreichs und Italiens sowie auf den grossen Mittelmeerinseln könnten kräftiger Starkregen und Überflutungen auftreten. Nach der derzeitigen Prognose ist die Unwettergefahr in Italien besonders hoch.

Für Reisende bedeutet das: Wer beispielsweise Ferien auf Mallorca, Sardinien, Korsika oder in Italien verbringt, sollte kurzfristige Wetterwarnungen und die örtlichen Hinweise der Behörden verfolgen.

Starkregen, Superzellen und Tornados möglich

Grund für die brisante Situation ist eine sehr warme und feuchte Luftmasse über dem Mittelmeer. Gleichzeitig zieht von Donnerstag bis Samstag ein atmosphärischer Trog von Südspanien in Richtung Kroatien und sorgt dafür, dass die feuchte Luft angehoben wird. Dadurch können sich kräftige Gewitter entwickeln.

Neben Starkregen sind nach aktuellen Berechnungen auch Superzellen, Hagel, schwere Sturmböen, Wasserhosen und lokale Tornados möglich. Die grösste Gefahr dürfte allerdings von grossen Regenmengen ausgehen, die örtlich Sturzfluten und Überschwemmungen verursachen können.

Sahara-Staub könnte Unwetter abschwächen

Noch ist allerdings nicht sicher, wie heftig die Unwetter tatsächlich ausfallen. Ausgerechnet Sahara-Staub könnte die Entwicklung teilweise bremsen.

Eine ausgeprägte Staubschicht zwischen Mallorca und Italien kann die Bildung kräftiger Gewitter unterdrücken. Weiter nördlich soll dieser Effekt schwächer sein. Deshalb hängt die tatsächliche Unwetterentwicklung stark davon ab, wie sich die atmosphärischen Bedingungen in den kommenden Tagen entwickeln.

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