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Panorama

Drei versteckte Funktionen am Massband, die kaum jemand kennt

Am Massband finden sich Details, deren Bedeutung nicht auf den ersten Blick klar ist. Dahinter stecken praktische Funktionen für genaues Messen und einfacheres Arbeiten.
David Hahn

Das Rollmassband gehört zu den Werkzeugen, deren Bedienung kaum Fragen aufzuwerfen scheint: ansetzen, ausziehen, ablesen. Ein genauer Blick auf die Metallspitze zeigt jedoch, dass sie mehr kann. Drei Details sind bewusst so konstruiert und können beim Heimwerken nützlich sein.

Deshalb wackelt die Spitze des Massbands

Eine lockere Metallspitze wirkt zunächst wie ein Defekt. Tatsächlich muss der sogenannte Anschlagwinkel etwas Spiel haben, damit das Massband sowohl an einer Kante als auch an einer Fläche korrekt misst.

Beim Messen auf Zug wird der Haken beispielsweise über die Kante eines Bretts gelegt. Beim Messen auf Stoss drückt man ihn dagegen. Beim Einhängen bewegt sich der Haken nach aussen, beim Andrücken nach innen. Dieser Spielraum gleicht die Dicke des Metallhakens aus und ermöglicht so in beiden Fällen eine korrekte Messung.

Das kleine Loch dient als Halterung

Im Metallhaken vieler Rollmassbänder befindet sich ein Loch. Es lässt sich an einem Nagel- oder Schraubenkopf einhängen. So bleibt der Anfang des Bands an einem festen Punkt, während es ausgezogen wird.

Das hilft etwa dann, wenn eine längere Strecke allein ausgemessen werden soll. Statt den Anfang von Hand festzuhalten, übernimmt der Nagel oder die Schraube diese Aufgabe.

Mit den Zacken lassen sich Markierungen setzen

Auch die scharfe Kante oder die kleinen Zacken an der Spitze können bei der Arbeit helfen. Ist kein Stift zur Hand, lassen sich damit kleine Markierungen in eine Oberfläche ritzen.

Gut funktioniert das beispielsweise bei Holz oder generell Oberflächen, in die sich mit der Metallkante eine sichtbare Spur ritzen lässt. Die Stelle kann später mit einem Bleistift nachgezeichnet werden.

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