ChatGPT ändert sich ab Montag: Diese Nutzer bekommen künftig Werbung
Für viele Menschen in der Schweiz gehört ChatGPT inzwischen zum Alltag. Ab Montag, 24. August verändert sich die Nutzung des KI-Chatbots allerdings für einen Teil der Nutzerinnen und Nutzer. OpenAI weitet sein Werbemodell auf 31 europäische Märkte aus – darunter auch die Schweiz. Wer ein bestimmtes Abo besitzt, bekommt sie allerdings nicht zu sehen.
Diese ChatGPT-Nutzer bekommen ab Montag Werbung
Betroffen sind zunächst Nutzerinnen und Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version sowie des günstigeren Go-Abos. Wer dagegen ChatGPT Plus, Pro, Business, Enterprise oder Edu nutzt, bleibt werbefrei.
Auch bei Accounts von Personen, die OpenAI als unter 18 Jahre einstuft, sollen keine Anzeigen erscheinen. Dasselbe gilt für temporäre Chats. Für Nutzer der kostenlosen Version gibt es zudem eine Möglichkeit, ChatGPT weiterhin ohne Werbung zu verwenden – allerdings mit reduzierten Nutzungslimits.
So sieht die Werbung bei ChatGPT aus
Die Anzeigen sollen nicht mitten in den eigentlichen Antworten auftauchen. Stattdessen werden sie unterhalb der ChatGPT-Antwort platziert und optisch vom Inhalt getrennt. Eine Kennzeichnung soll deutlich machen, dass es sich um Werbung handelt.
Welche Anzeigen erscheinen, kann sich unter anderem am aktuellen Thema einer Unterhaltung orientieren. Zusätzlich können begrenzte Kontextinformationen wie der ungefähre Standort oder der verwendete Gerätetyp berücksichtigt werden. Frühere Chats und gespeicherte Erinnerungen sollen in Europa zunächst nicht zur Auswahl der Werbung herangezogen werden.
Beeinflusst Werbung künftig die Antworten von ChatGPT?
OpenAI betont einen wichtigen Punkt: Werbung soll keinen Einfluss auf die Antworten des Chatbots haben. Die eigentliche Antwort und die Auswahl der Anzeigen sollen voneinander getrennt bleiben.
Auch Werbekunden sollen keinen Zugriff auf die persönlichen Chatverläufe der Nutzer erhalten. OpenAI verspricht damit eine klare Trennung zwischen den Unterhaltungen mit ChatGPT und dem neuen Werbegeschäft.