Catherine Ringer ist tot: Was war die Todesursache?
Catherine Ringer ist tot. Die französische Musikerin starb am 14. September 2026. Als Stimme von Les Rita Mitsouko hatte sie die französische Pop- und Rockszene seit den 1980er-Jahren mitgeprägt.
Krankheit: Catherine Ringer starb an Krebs
Ringer erlag einer Krebserkrankung. Ihre Kinder teilten der Nachrichtenagentur AFP mit, dass die Krankheit schnell verlaufen sei. Um welche Krebsart es sich handelte, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Auch Fred Chichin, Ringers langjähriger Partner und musikalischer Weggefährte, war an Krebs gestorben. Er wurde 53 Jahre alt und starb im November 2007. Ringer setzte ihre Karriere danach solo fort und spielte bei ihren Auftritten weiterhin Stücke von Les Rita Mitsouko.
Musik-Karriere: Mit «Marcia Baïla» gelang der Durchbruch
Ringer und Chichin lernten sich 1979 kennen und gründeten Les Rita Mitsouko. Musikalisch verbanden sie Rock und Pop mit Funk, Electro und Chanson. Ihren Durchbruch feierten sie Mitte der 1980er-Jahre mit «Marcia Baïla». Später folgten unter anderem «Andy», «C'est comme ça» und «Les Histoires d'A».
Nach Chichins Tod blieb Ringer musikalisch aktiv. Noch im Februar 2026 stand sie in Paris auf der Bühne und spielte weiterhin das Repertoire, das sie mit Chichin geschaffen hatte.
Catherine Ringer wurde 1957 bei Paris geboren
Catherine Ringer kam am 18. Oktober 1957 in Suresnes zur Welt. Ihr Vater Sam Ringer, ein aus Polen stammender aschkenasischer Jude, war während des Zweiten Weltkriegs in mehrere Konzentrationslager deportiert worden. Seine Geschichte griff seine Tochter später im Lied «C'était un homme» auf.