Apple iOS 27: Das sind die wichtigsten Neuerungen | Südostschweiz
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Apple iOS 27: Das sind die wichtigsten Neuerungen
Apple veröffentlicht iOS 27 mit zahlreichen Neuerungen für das iPhone. In der Schweiz stehen vor allem Siri AI, neue Fotowerkzeuge, mehr Kinderschutz und eine höhere Systemleistung im Fokus.
Apple veröffentlicht heute iOS 27. Die neue Version des iPhone-Betriebssystems ist ab dem 14. September verfügbar. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Siri AI und zusätzliche Funktionen von Apple Intelligence. Daneben hat Apple unter anderem Safari, Mail, Fotos und die Kinderschutzfunktionen überarbeitet.
Apple iOS 27: Siri AI
Mit iOS 27 baut Apple Siri zu einem KI-Assistenten aus. Nutzerinnen und Nutzer können offene Fragen stellen, Ideen entwickeln und längere Gespräche führen. Siri AI basiert auf Apple Intelligence und kann bei Anfragen auch persönliche Inhalte berücksichtigen. So kann der Assistent beispielsweise nach älteren Fotos suchen, eine E-Mail im Postfach finden oder eine gespeicherte Notiz aufrufen.
Für Schweizer Nutzerinnen und Nutzer ist dabei entscheidend: Die Einschränkungen für die Europäische Union betreffen die Schweiz nicht. Siri AI wird zunächst auf Englisch eingeführt und setzt ein kompatibles Gerät voraus. Apple Intelligence selbst unterstützt unter anderem Deutsch, Französisch und Italienisch. Einige Funktionen können allerdings je nach Region und Sprache eingeschränkt sein.
Siri kann zudem Aktionen in Apps wie Nachrichten, Musik und Erinnerungen ausführen. Möglich ist beispielsweise, eine Nachricht nachträglich zu bearbeiten oder ein Lied einer Playlist hinzuzufügen. Eine neue Siri-App sammelt bisherige Unterhaltungen. Gespräche lassen sich dort anheften und auf einem anderen Apple-Gerät fortsetzen.
Neu ist ausserdem ein Siri-Modus für die Kamera. Zusammen mit Visual Intelligence kann er Informationen über Objekte in der Umgebung liefern und passende Aktionen anbieten.
Neue Werkzeuge für Texte und Fotos
Siri AI kann Texte erstellen oder Rückmeldungen zu bereits geschriebenen Inhalten geben. In Nachrichten und Mail kann die Funktion Schreibstil, Zeichensetzung und Ton berücksichtigen.
Auch die Fotobearbeitung erhält neue Werkzeuge. Mit «Spatial Reframing» lässt sich der Bildausschnitt nach der Aufnahme neu festlegen. «Extend» erweitert ein Foto, während die verbesserte «Clean Up»-Funktion auch grössere unerwünschte Objekte entfernen kann. Image Playground erzeugt und verändert Bilder anhand von Beschreibungen und unterstützt verschiedene Darstellungsstile bis hin zu fotorealistischen Bildern.
Apple Intelligence kommt auch in weiteren Apps zum Einsatz. Nachrichten und Mail können aufgrund einer Unterhaltung passende Aktionen vorschlagen, etwa einen Termin zu erstellen oder nach einem Foto zu suchen. «Call Context» kann bei einem Telefonat mit einem Unternehmen relevante Informationen aus anderen Apps anzeigen, beispielsweise eine Buchungsbestätigung aus Mail beim Anruf bei einer Fluggesellschaft.
Safari meldet Preisänderungen und Verfügbarkeit
Safari kann Tabs in iOS 27 automatisch nach Themen gruppieren. Mit «Notify Me» kommt zudem eine Funktion hinzu, die Webseiten auf Änderungen überwacht. So lässt sich beispielsweise verfolgen, ob sich der Preis eines Produkts ändert oder ein ausverkaufter Artikel wieder verfügbar ist.
Auch die Passwörter-App wird erweitert. Sie warnt vor schwachen oder kompromittierten Passwörtern und soll diese künftig auf Wunsch aktualisieren können. Letztere Funktion folgt laut Apple mit einem späteren Software-Update. Shortcuts lassen sich neu über eine Beschreibung erstellen. Die App stellt daraus die benötigten Aktionen verschiedener Anwendungen zusammen.
Mehr Kontrolle für Eltern
Apple erweitert mit iOS 27 die Kinderschutzfunktionen. Eltern können bei der Einrichtung festlegen, welche System-Apps ihre Kinder verwenden dürfen. Mit «Ask to Browse» benötigen Kinder eine Genehmigung, wenn sie eine neue Webseite öffnen möchten. Eltern können die Anfrage prüfen und anschliessend annehmen oder ablehnen.
«Communication Safety» greift künftig nicht nur bei Nacktdarstellungen ein, sondern auch bevor Kinder Bilder oder Videos mit Gewalt oder Gore-Inhalten sehen. Hinzu kommen Zeitbudgets für Kategorien wie Games, Unterhaltung und soziale Medien. Über Zeitpläne lässt sich bestimmen, welche Apps zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Wochentagen verfügbar sind.
iOS 27 soll das iPhone schneller machen
Apple nennt für iOS 27 deutliche Geschwindigkeitssteigerungen. Apps sollen je nach Gerät und Nutzung bis zu 30 Prozent schneller starten. Neue Fotos können laut den Tests des Unternehmens bis zu 70 Prozent schneller in der Fotomediathek erscheinen. Bei AirDrop nennt Apple eine Verbesserung von bis zu 80 Prozent. Die Werte stammen aus Tests mit unterschiedlichen iPhone-Modellen und können in der Praxis variieren.
Das System soll zudem zuverlässiger zwischen WLAN und Mobilfunk wechseln. Mail erhält eine überarbeitete Suche, die relevante Treffer höher einordnet. Beim «Liquid Glass»-Design verbessert Apple Kontrast und Lesbarkeit. Über einen Regler lässt sich die Darstellung von sehr transparent bis vollständig getönt anpassen.
Weitere Neuerungen von iOS 27
Zu den weiteren Änderungen gehören automatisch erzeugte Untertitel für Videos. Bereits vorhandene Untertitel können zudem in andere Sprachen übersetzt werden. Bei geteilten iCloud-Alben erleichtert Apple die Teilnahme für Personen mit Android- oder Windows-Geräten und unterstützt das Teilen von Fotos in voller Auflösung.
Cycle Tracking kann anhand protokollierter Zyklusdaten auf Muster hinweisen, die auf eine Perimenopause hindeuten können. AirPods erhalten einen einstellbaren Equalizer für Tiefen, Mitten und Höhen. Für kompatible HomeKit-Secure-Video-Kameras kommen KI-gestützte Beschreibungen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Unterstützte Kameras können ausserdem in 4K streamen und aufzeichnen.
Mit GymKit lässt sich das iPhone direkt mit kompatiblen Cardiogeräten wie Laufbändern, Crosstrainern, Fahrrädern und Stair-Steppern verbinden. Trainingsdaten werden dabei in Echtzeit übertragen.