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Panorama

Aktuelle Unwetterwarnung: Karte zeigt, wo heftige Gewitter drohen – auch Hagel möglich

Nach einem heissen Dienstag steigt in der Schweiz die Gewittergefahr. MeteoSchweiz weist für weite Teile des Landes bei niedriger Eintretenswahrscheinlichkeit eine mögliche erhebliche Gefahr aus.
David Hahn

Am Dienstag, 8. September, werden in den Niederungen der Deutsch- und Westschweiz am Nachmittag rund 32 Grad erreicht, auf der Alpensüdseite etwa 29 Grad. Doch das Wetter schlägt um: Im Laufe des Nachmittags und am Abend ziehen in mehreren Landesteilen Schauer und Gewitter auf. Besonders im Flachland der Deutschschweiz können diese kräftig ausfallen.

Wetter in der Schweiz heute: Aktuelle Vorhersage

In der Deutschschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden beginnt der Tag meist sonnig. Über den Bergen bilden sich am Nachmittag einige Quellwolken, gegen Abend nimmt die Bewölkung von Westen her allgemein zu. Danach muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Vor allem im Flachland können diese kräftig ausfallen. Beim Durchzug der Gewitterstörung sind Sturmböen wahrscheinlich, lokal ist auch Hagel wahrscheinlich.

In der Westschweiz und im Wallis bleibt es zunächst ebenfalls meist sonnig. Am späteren Nachmittag und Abend ziehen aus Südwesten Schauer oder Gewitter auf. Stellenweise sind heftige Gewitter mit starken Windböen möglich. In Gewitternähe können Sturmböen auftreten.

Auch südlich der Alpen wird das Wetter unbeständiger. Im Nordtessin sind bereits am Nachmittag erste Schauer und Gewitter möglich. Ab dem Abend betrifft das Gewitterrisiko alle Regionen der Alpensüdseite und des Engadins. In Gewitternähe sind starke Böen möglich.

Auf der Gefahrenkarte weist MeteoSchweiz für weite Teile der Schweiz auf eine mögliche erhebliche Gefahr der Stufe 3 hin. Entscheidend ist dabei die Einschränkung: Die Eintretenswahrscheinlichkeit wird als niedrig angegeben. Heftige Gewitter sind in den markierten Gebieten somit möglich, ihr Auftreten ist aber nicht sicher.

Gewitter und Regen: Karte zeigt betroffene Gebiete

Die Karte stellt die Wettervorhersage auf Grundlage des europäischen Wettermodells ECMWF dar. Zur Nutzung der Karte zoomt man zunächst auf den gewünschten Standort. Anschliessend kann man die Animation für die nächsten Tage über das «Play»-Symbol unten links starten. Die Legende unterhalb der Karte informiert darüber, wo Regen und Gewitter zu erwarten sind. Zusätzliche Wetterinformationen, insbesondere zum Wind, können oben rechts eingeblendet werden.

Am Mittwoch wird es deutlich kühler und nass

Nach den hohen Temperaturen am Dienstag folgt am Mittwoch verbreitet unbeständiges Wetter. In der Deutschschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden liegen die Temperaturen in den Niederungen nur noch zwischen 17 und 20 Grad. Bei wechselnder bis starker Bewölkung fällt zeitweise Niederschlag, der teilweise gewittrig ausfallen kann. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt in die Voralpen und östlichen Alpen. Im Flachland sind am Nachmittag längere trockene Phasen möglich, zwischen Bern und der Nordwestschweiz auch einige Aufhellungen.

In der Westschweiz und im Wallis ist es meist stark bewölkt und verbreitet nass. Besonders in den Alpen können die Niederschläge von Gewittern begleitet sein. Entlang der Voralpen sind stellenweise grössere Niederschlagsmengen möglich. Am Nachmittag lässt der Regen von Westen her nach, gegen Abend sind vom Jura her Aufhellungen möglich. In den Niederungen werden rund 21 Grad erreicht.

Auf der Alpensüdseite gibt es zunächst ebenfalls häufig Schauer und Gewitter. Ab der zweiten Nachmittagshälfte wird es allmählich trockener, vom Nordtessin her sind Aufhellungen zu erwarten. Im Engadin bleibt es dagegen oft stark bewölkt und zeitweise nass. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen der Alpensüdseite rund 23 Grad, im Oberengadin etwa 14 Grad.

Am Donnerstag beruhigt sich die Wetterlage

Am Donnerstag wird es in vielen Regionen freundlicher. In der Deutschschweiz liegen am Morgen noch Restwolken und örtlich Nebelfelder. Danach wird es recht sonnig. Am Alpennordhang und in den östlichen Alpen lockert die Bewölkung langsamer auf. Die Höchstwerte liegen im Flachland zwischen 17 und 22 Grad.

Auch in der Westschweiz ziehen sich die letzten Niederschläge in den Alpen zurück. Im Flachland setzt sich im Tagesverlauf recht sonniges Wetter durch, während sich in den Bergen mehr Wolken halten. Am Nachmittag werden rund 22 Grad erreicht.

Auf der Alpensüdseite und im Engadin präsentiert sich der Donnerstag ziemlich sonnig. In den Niederungen steigen die Temperaturen auf etwa 25 Grad, im Oberengadin werden rund 15 Grad erwartet.

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