1000 Coop-Läden in der Schweiz: Graubünden sticht heraus
Coop eröffnet heute, am 1. Oktober 2026, im Emmen Center einen neuen Megastore. Damit steigt die Zahl der Verkaufsstellen in der Schweiz auf 1000. In den vergangenen zehn Jahren hat Coop 124 neue Standorte eröffnet und nach eigenen Angaben rund 3,5 Milliarden Franken in die Erneuerung des Filialnetzes investiert. Bei der Verteilung der Verkaufsstellen fällt Graubünden besonders auf.
Graubünden hat besonders viele Coop-Läden pro Kopf
Gemessen an der Bevölkerung gibt es in Graubünden vergleichsweise viele Coop-Läden. Zusammen mit Uri und Bern gehört der Kanton zu jenen mit den meisten Verkaufsstellen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Auch schweizweit ist der Weg zum nächsten Laden meist kurz. Nach Berechnungen des Detailhändlers wohnen 99 Prozent der Bevölkerung höchstens 15 Autominuten von einer Verkaufsstelle entfernt. Die durchschnittliche Fahrzeit beträgt demnach 4 Minuten und 53 Sekunden.
Das Netz reicht von den Städten bis in die Bergregionen. Eine Filiale befindet sich etwa auf der Bettmeralp im Wallis auf knapp 2000 Metern über Meer. Insgesamt kommen die Standorte auf eine Fläche von rund 1,1 Millionen Quadratmetern. An einem durchschnittlichen Wochentag verzeichnet Coop nach eigenen Angaben 2250 Einkäufe pro Minute.
Der 1000. Coop eröffnet in Emmen
Der neue Megastore in Emmen im Kanton Luzern verfügt über eine Fläche von 2500 Quadratmetern. Zur Filiale gehören unter anderem eine Hausbäckerei sowie bediente Fisch- und Fleischtheken. Verschiedene Lebensmittel wie Sandwiches, Pizzen, Sushi und Patisserie werden vor Ort zubereitet.
Das Sortiment der Coop-Verkaufsstellen variiert je nach Standort. Die grösste Auswahl hat laut Unternehmen der Megastore im Heimberg Center mit durchschnittlich rund 46'000 Artikeln.