Wawrinka mit dem ersten Sieg seit dem Comeback
Wawrinka setzte sich in der 1. Runde des ATP-1000-Turniers nach hartem Kampf 3:6, 7:5, 6:2 gegen den amerikanischen Aufschlagriesen Reilly Opelka (ATP 17) durch. Lange sah es auch beim Sandturnier, bei dem Wawrinka 2008 den Final erreicht hatte, schlecht aus für den 37-jährigen Waadtländer aus. Im ersten Satz war der dreifache Grand-Slam-Champion chancenlos und kam zu keiner einzigen Breakmöglichkeit, auch im zweiten Durchgang lag er vermeintlich vorentscheidend mit 2:4 im Hintertreffen. Dann gewann er aber deutlich die Oberhand.
Wawrinka schaffte Breaks zum 4:4 und dann zum Satzausgleich. Damit war der Widerstand des 2,11 m grossen Opelka praktisch gebrochen. Im Entscheidungssatz blieb der Schweizer konzentriert und kam nach etwas über zwei Stunden zu einem sehr wertvollen und kaum erwarteten Sieg. Er holte dabei die letzten vier Games der Partie.
Bei seinem Comeback war Wawrinka in Marbella und Monte Carlo noch ohne Erfolg geblieben, nun feierte er seinen ersten Sieg seit dem Australian Open im Januar 2021. Dabei muss es nicht zwingend bleiben. Auch wenn er auf Platz 361 der Weltrangliste zurückgefallen ist, muss er auch in der 2. Runde gegen den Serben Laslo Djere (ATP 58) nicht chancenlos bleiben.
Golubic auf Sand noch ohne Sieg
Eine schwierige Phase macht derzeit Viktorija Golubic (WTA 56) durch. Die 29-jährige Zürcherin verlor auch ihre dritte Partie in dieser Saison auf Sand. Wie vor einer Woche in Madrid unterlag sie der ehemaligen Weltnummer 1 Victoria Asarenka (WTA 16) in zwei Sätzen. Golubic führte mit Break 3:2, ehe sie die folgenden acht Games und die Partie 3:6, 0:6 verlor.
Bencic locker weiter
Keine Blösse bei ihrem ersten Auftritt auf dem Römer Sand gab sich Belinda Bencic. Die als Nummer 12 gesetzte Ostschweizerin gewann das erste Duell gegen die mit einer Wildcard ausgestattete Italienerin Elisabetta Cocciaretto (WTA 159) in 86 Minuten 6:4, 6:2. In der 2. Runde trifft die Olympiasiegerin auf die Tschechin Tereza Martincova (WTA 53) oder die Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA 32).