Ugolkova im EM-Final Achte, Mityukov mit Schweizer Rekord
Maria Ugolkova hatte sich knapp für den Final über 100 m Crawl qualifiziert, konnte dort aber keine gewichtige Rolle spielen. Als Achte blieb sie in 54,92 Sekunden auch deutlich über dem Schweizer Rekord von Nina Kost (54,53). Den Titel in der Königsdisziplin gewann in 53,24 die Niederländerin Marrit Steenbergen vor der Französin Charlotte Bonnet, der Verlobten des Schweizer Spitzenschwimmers Jérémy Desplanches.
Für den Schweizer Exploit des zweiten Wettkampftages sorgte Roman Mityukov über 200 m Rücken. Der 22-jährige Genfer verbesserte im Halbfinal seinen eigenen Schweizer Rekord um elf Hundertstel auf 1:56,22 Minuten und zog damit als Schnellster aller Halbfinalisten in den Final vom Samstag ein. Bereits an der von 2021 auf letzten Mai verschobenen EM in Budapest hatte er in seiner Paradedisziplin die Bronzemedaille geholt.
Nur wenig fehlte der Zürcherin Lisa Mamié zum Finaleinzug. Über 100 m Brust scheiterte sie im Halbfinal als Vierte in 1:07,39 Minuten nur um vier Hundertstel.