Der Bündner, der Federer traf
Nach Roger Federers Grand-Slam-Titel Nummer 19 ringt die Presse nach neuen Superlativen, um den schier unglaublichen Leistungsausweis Federers einordnen zu können. Vom achten Weltwunder («Blick»), einem Leben nach eigenen Massstäben («NZZ») und Dimensionen, die sich nicht mit anderen Sportstars vergleichen lassen («Tagesanzeiger»), ist die Rede.
Ohne Frage ist es auch für den «CNN»-Journalisten und früheren RSO-Mann Ursin Caderas ein spezieller Moment, als er am Montag für seinen Arbeitgeber ein Interview mit dem «Maestro» produzieren darf. Caderas gehört damit zum erlesenen Kreis von Medienschaffenden, die mit Federer auf Tuchfühlung gehen dürfen.
Bereits bei früheren Gelegenheiten hatte Caderas, der seit 2013 in London für den US-amerikanischen Fernsehsender «CNN» arbeitet, Federer vor seiner Kamera. Und immer war er angenehm überrascht von Federers lockerem und gleichwohl professionellem Umgang mit den Medien. Cool sei, dass er ihn auf Schweizerdeutsch ansprechen und danach das Interview in englischer Sprache führen könne, streicht Caderas heraus.
Im Interview mit «suedostschweiz.ch» gibt Ursin Caderas Einblicke in die Zusammenarbeit mit Weltstar Roger Federer:
Für viele gilt Roger Federer als grösster Sportler der Geschichte. Schlottern dir da etwas die Knie, wenn er plötzlich vor dir steht?
Wie erlebst du Federer während deiner Arbeit?
Wie beeinflusst Federer die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland?
Was zeichnet Federer im Umgang mit den Medien aus?
Das ist Ursin Caderas