Georg Maurer ist «Bündner Schütz des Jahres», auch Mia Hartmann ausgezeichnet
Die Auszeichnung zum «Bündner Schütz des Jahres» ist jedes Jahr der Höhepunkt an der Delegiertenversammlung des Bündner Schiesssportverbandes. Erst zum zweiten Mal wurden die Jahresbesten am Samstag in der Mehrzweckhalle in St. Peter mittels eines Wertungsverfahrens inklusive dem Publikumsvoting bestimmt. Dass über die Onlineplattform der «Südostschweiz» innert drei Tagen rund 1000 Stimmen für die Gewinner eingingen, unterstreicht die Bedeutung der Auszeichnung.
Maurer folgt auf Frischknecht
In der Aktivkategorie durfte Vizepräsident Hubert Tomaschett den Kristall an Georg Maurer übergeben. Der 58-Jährige gehört seit Jahren zu den besten Schützen in Graubünden – und sogar der Schweiz. Im letzten Jahr belegte er an den Schweizer Meisterschaften Standardgewehr 300 Meter 2x30 Schuss Platz 2. Maurer war auch Bündnermeister im Zweistellungsmatch (Kniend/Liegend) mit dem Standardgewehr. Ausserdem feierte er im Matchcup einen Sieg in der Kategorie Standardgewehr 300 Meter 2x30 Schuss. Seit Jahren ist der Felsberger zudem als Funktionär in verschiedenen Funktionen tätig und damit ein wertvolles Verbandsmitglied. Mauer folgt als «Bündner Schütz des Jahres» auf den abtretenden Verbandspräsidenten Carl Frischknecht.
Lob für Hartmann
In der Jugendkategorie wurde als Nachfolgerin der Rhäzünserin Enrica Caluori die Pistolenschützin Mia Hartmann ausgezeichnet. Die in Lunden wohnhafte Prättigauerin ist Mitglied des Pistolenclubs St. Antönien. Weiter gehört sie dem Nachwuchskader des Ostschweiz Verbandes und trainiert regelmässig im regionalen Trainingszentrum im glarnerischen Filzbach. Im zu Ende gegangenen Verbandsjahr feierte die 17-Jährige mehrere nationale und kantonale Erfolge. Sie wurde Schweizermeisterin in der U17-Kategorie Pistole 10m und belegte am Bündner Jugendtag Rang 1 mit einem neuen Bündner Rekord. Zuoberst aufs Podest stand die neue «Bündner Nachwuchsschützin» des Jahres auch an den Bündner Meisterschaften 10 Meter. Nachwuchschef Rudolf Schwendeler lobte in seiner Laudatio die an der Delegiertenversammlung im Schanfigg wegen eines Wettkampfs nichts persönlich anwesende Hartmann als «eine verdiente Siegerin.»