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Premierensieg für Leknessund - Williams bleibt Leader

Andreas Leknessund gewinnt solo die 2. Etappe der Tour de Suisse. Der 23-jährige Norweger erreicht nach 199 km das Ziel in Aesch mit 38 Sekunden Vorsprung auf das Feld mit allen Gesamt-Ersten.
Agentur sda
13.06.2022, 17:23 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Der 23-jährige Norweger Andreas Leknessund erreichte nach den 199 km von Küsnacht nach Aesch das Ziel als Solo-Sieger. Sein Vorsprung auf das Feld mit allen Gesamt-Ersten, welches dem Skandinavier und dessen anfänglich neun Ausreisserkollegen zu viel Spielraum gewährt hatte, betrug 38 Sekunden.

Den Massensprint um Platz 2 gewann Alberto Bettiol souverän. Der Italiener wähnte sich danach irrtümlicherweise als Etappensieger und jubelte so ausgiebig wie ausgelassen.

Leknessund fehlen nur sieben Sekunden zu Gelb

Die Marge von 38 Sekunden reichte für Stephen Williams gerade noch aus, um das Leadertrikot in seinem Besitz zu behalten. Leknessund verpasste als neuer Gesamt-Vierter den Doppelschlag Tagessieg/Maillot jaune letztlich nur um sieben Sekunden. Der Norweger vom Team DSM freute sich dennoch vorbehaltlos über seinen ersten Triumph auf Stufe World Tour.

Küng wie in Küsnacht mit Rang 7

Bester Schweizer im Tages- wie neu auch im Gesamtklassement ist Stefan Küng. Der Thurgauer belegte im Baselbiet wie zum Tour-Auftakt auf der Forch Rang 7. In der Gesamtwertung verbesserte sich Küng um zwei Positionen an die fünfte Stelle. Sein Rückstand auf Williams beträgt nach wie vor zehn Sekunden, ebenso wie derjenige von Marc Hirschi. Der Berner, der in Aesch nicht mitsprintete und 31. wurde, ist neu Gesamt-Achter.

3. Etappe ein Fall für die Sprinter?

Die 3. Etappe am Dienstag führt über den Jura und wird für das Feld zu einem ständigen Auf und Ab. Auf den 176,9 km von Aesch nach Grenchen sind nicht weniger als 3000 Höhenmeter zu überwinden, was schon fast dem Wert einer mittelschweren Bergetappe entspricht.

Aufgrund der letzten 20 fast flachen Kilometer könnte dieses Teilstück aber dennoch zu einem Fall für die Sprinter werden. Sollte sich allerdings keine Mannschaft finden, die von Beginn weg Nachführarbeit zu leisten bereit ist, könnte durchaus auch ein Fahrer aus der Ausreissergruppe heraus zum glücklichen Sieger avancieren.

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