Mohammed Ben Sulayem neuer FIA-Präsident
Ben Sulayem setzte sich bei der an der FIA-Generalversammlung in Paris vorgenommenen Wahl gegen den Briten Graham Stoker, als FIA-Vizepräsidente Todts rechte Hand, durch. Auf den neuen Präsidenten, einst ein begeisterter und erfolgreicher Rallye-Fahrer, entfielen knapp zwei Drittel der Stimmen. Ben Sulayem war bisher Präsident des Motorsport-Verbandes seines Landes, seit 13 Jahren sitzt er auch im Weltrat, der obersten Motorsport-Behörde.
Ben Sulayem, der erste Nicht-Europäer in diesem Amt, will die Spitze der FIA umgestalten. Er hat angekündigt, für die operative Leitung des Verbandes einen Geschäftsführer anzustellen. «Das Alltagsgeschäft ist nicht Sache des Präsidenten», begründet er seinen neuen Weg. Auch hat er den Willen geäussert, die Beteiligung am Autorennsport weltweit zu erhöhen und die finanzielle Transparenz innerhalb des Verbandes zu verbessern.
Der 75-jährige Todt war 2009 als Nachfolger des im vergangenen Mai verstorbenen Engländers Max Mosley FIA-Präsident geworden.