Golubic scheitert als letzte Schweizerin
Damit ist die Schweiz in Wimbledon erstmals seit neun Jahren weder bei den Männern noch bei den Frauen in der 3. Runde vertreten. Dass Golubic in eineinhalb Wochen in der Weltrangliste von Platz 58 auf 99 zurückfallen wird, war allerdings bereits vor dem Turnier klar, da die WTA wie die ATP wegen des Ausschlusses der Russen und Belarussen keine Punkte vergibt.
Golubic begann die Partie solide und stand zunächst einem Break näher. Es war dann aber die French-Open-Siegerin vom letzten Jahr, der zum 5:3 der erste und entscheidende Aufschlagdurchbruch gelang. Im zweiten Satz ging die Schweizerin 3:1 in Führung, anschliessend gewann aber die Tschechin wiederum vier Games in Folge.
Zwar wehrte Golubic beim Stand von 4:5 noch drei Matchbälle ab, nach genau eindreiviertel Stunden war jedoch auch für sie das Turnier zu Ende. Krejcikova, die zuletzt unter Problemen am Ellbogen litt, gewann erstmals seit dem Australian Open wieder zwei Partien in Folge.