Früherer Tennisprofi Stachowski: Mit der Waffe für die Ukraine
Stachowski war bis Januar Tennisprofi, jetzt patrouilliert der 36-Jährige als Freiwilliger der Territorialverteidigung in der Hauptstadt Kiew, um dort für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. «Nun befinden wir uns in einem Krieg mit Russland, und ich verstehe, um die Ukraine zu kontrollieren, müssen sie die Mehrheit der Ukrainer abschlachten», erklärte der ehemalige Sportler, dessen Familie mit seinen drei Kindern in Budapest lebt.
Die Stimmung unter den Freiwilligen in Kiew sei derzeit gut, aber jeder sei auch besorgt «über die anderen Städte, die verwüstet werden und wo Menschen sterben. Jeder ist super motiviert, aber auch wütend und bereit, sich an der russischen Armee für ihre Gräueltaten zu rächen, für das, was sie der Zivilbevölkerung antun. Sie schlachten Familien ab, töten Zivilisten, vergewaltigen», schilderte Stachowski.
Eine Kapitulation seines Heimatlandes schliesst er kategorisch aus. «Es ist nett, dass einige Leute denken, dass eine Kapitulation das Töten stoppt. Doch gerade Deutschland sollte wissen, welchen Preis Frankreich und Polen zahlten, als sie kapitulierten.»