Bandecchi mit Sieg-Premiere auf der WTA-Tour
Im dritten Duell mit der zwei Jahre älteren, bis dahin gegen Bandecchi makellosen Dodin diktierte die mit einer Wildcard ausgestattete Schweizer Weltnummer 229 das Geschehen fast nach Belieben. Sie gab den eigenen Aufschlag nie ab, und mit zwölf Doppelfehlern trug die in der Weltrangliste auf Position 78 geführte Gegnerin das Ihre zum deutlichen Verdikt bei.
«Ich bin sehr zufrieden. Danke, dass ihr so spät noch hier geblieben seid», sagte Bandecchi im Platzinterview in Richtung der kleinen Zuschauerkulisse. Die nächste Gegnerin der Tessinerin, die im Vorjahr in Lausanne an der Seite von Simona Waltert im Doppel triumphiert hatte, ist entweder die an zweiter Stelle gesetzte Belinda Bencic oder die Französin Diane Parry (WTA 77).
In-Albons Aufbäumen nicht belohnt
Für Ylena In-Albon (WTA 121) ist das Heimturnier am Genfersee dagegen bereits gelaufen. Die 23-jährige Walliserin unterlag der Deutschen Jule Niemeier (WTA 109) in 2:41 Stunden 5:7, 7:6 (7:3), 3:6.
In-Albon, die in Wimbledon zum ersten Mal im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers gestanden ist, bäumte sich nach verlorenem Satz und 0:4-Rückstand auf und zwang ihre formstarke Gegnerin in einen Entscheidungssatz. In diesem geriet sie jedoch wiederum mit 1:4 ins Hintertreffen. Niemeier, wie In-Albon Jahrgang 1999, hatte zuletzt mit der Viertelfinal-Qualifikation in Wimbledon für Aufsehen gesorgt.
Bencic am Dienstag ohne Fussprobleme
Belinda Bencic, nach dem Forfait der Russin Daria Kassatkina aufgrund von Visa-Problemen, als Nummer 2 gesetzt, greift - wie Simona Waltert gegen die topgesetzte Danielle Collins - am Dienstag ins Geschehen ein.
In der Interview-Runde am Montag liess Bencic verlauten, dass die Fussverletzung ausgeheilt ist, die sie in Wimbledon noch beeinträchtigt hat. «Ich kann wieder ohne Einschränkung spielen», sagte die Ostschweizerin, die ihren ersten WTA-Titel auf heimischem Boden anstrebt.