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Alfa Romeo lässt Vasseur ziehen und holt Seidl

In der Formel 1 kommt es zum grossen Sesselrücken. Mittendrin: Alfa Romeo. Der Hinwiler Rennstall verliert seinen Teamchef Frédéric Vasseur an Ferrari und holt von McLaren Andreas Seidl als neuen CEO.
Agentur sda
13.12.2022, 09:32 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Nach wochenlangen Spekulationen bestätigte der in Hinwil ansässige Sauber-Rennstall am Dienstagmorgen Vasseurs Abschied per Januar 2023. Kurz darauf gab Ferrari die Verpflichtung des 54-jährigen Franzosen bekannt. Er tritt bei der Scuderia die Nachfolge des vor zwei Wochen zurückgetretenen Mattia Binotto an.

Vasseur hatte im Juli 2017 nach der Freistellung von Monisha Kaltenborn den Posten des Teamchefs und Geschäftsführer bei Sauber übernommen. Die WM-Saison 2017 beendete der Hinwiler Rennstall im zehnten und letzten Rang. In diesem Jahr führte Vasseur das Team auf Platz 6; es ist das beste Abschneiden seit 2012.

Seine Nachfolge bei Alfa Romeo ist zumindest teilweise geregelt. Als CEO/Geschäftsführer folgt Andreas Seidl auf Vasseur. Der Deutsche hatte in den letzten vier Jahren das britische Formel-1-Team McLaren geleitet. Seidls erste Aufgabe wird es sein, einen neuen Teamchef zu finden. Bei McLaren wiederum übernimmt der bisherige Rennleiter Andrea Stella dessen Posten.

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