Alina Granwehr steht in Klosters im Final
Die 18-jährige Granwehr nahm ihre Fans unfreiwillig auf eine veritable Achterbahnfahrt der Emotionen mit. Sie konnte im zweiten Satz bei 5:4, respektive im Tiebreak total vier Matchbälle nicht nutzen, und musste schliesslich den Satzausgleich hinnehmen. Die Nummer 99 im ITF-Ranking liess sich dadurch aber nicht beeindrucken, blieb cool und war im dritten Satz klare Chefin im Rechteck. Im Final ist sie aufgrund der Rankings sogar Favoritin. Die Kroatin Antonia Ruzic (ITF 174) schaltete allerdings die Turniernummer 1 Elsa Jacquemot aus Frankreich aus.
Silber im Doppel
Hauchdünn verpassten Jérôme Kym/Jan Sebesta den Doppeltitel. Die Jugendfreunde, die schon 2013 bei den U10-Junioren an den Schweizer Meisterschaften gemeinsam Silber gewonnen hatten, führten gegen die Tschechen mit Satz und Break, verloren dann aber nach einem kurzen Regenunterbruch etwas den Rhythmus. Auch im finalen Match-Tiebreak führten sie lange, und bei 8:7 fehlte nur ganz wenig zu zwei Matchbällen. Sie wehrten zwar noch einen Matchball der Gegner ab, verloren aber mit 9:11.