4800 Personen sichern die Schweiz-Etappen der Tour de France
Die Tour de France (TdF) macht am Samstag und Sonntag auf Schweizer Boden Halt, und zwar für die beiden Etappen Dôle (F) - Lausanne und Aigle - Châtel (F). Von der Einreise in die Schweiz bis zur Ausreise wird das Sicherheitsdispositiv unter der Leitung der Schweizer Behörden stehen, wie Jean-Christophe Sauterel, Kommunikationsverantwortlicher der Waadtländer Polizei, am Montag vor den Medien in Lausanne erklärte.
Nach der Vergabe der beiden Etappen an die Schweiz wurde im Oktober letzten Jahres ein Sonderstab für öffentliche Sicherheit eingerichtet, in dem die Kantons- und Gemeindepolizeien des Kantons Waadt, die Kantonspolizeien der Kantone Freiburg und Wallis und die französischen Ordnungskräfte sowie weitere Partner wie der Zivilschutz und die Armee vertreten sind, wie Oberst Alain Gorka, Kommandant der Waadtländer Polizei und Leiter der Operation TdF, erläuterte.
Gesamthaft aufgeboten sind während des gesamten Wochenendes 2100 Zivilschutzpflichtige, 1500 Polizistinnen und Polizisten, 200 Fachleute des medizinisch-sanitärischen Bereichs, 400 Angehörige der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, 300 Angehörige der Armee und 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma.
Das Rennen wird als komplex bezeichnet. So musste beispielsweise mitberücksichtigt werden, dass in Lausanne am gleichen Wochenende das Festival de la Cité stattfindet und in Montreux das Jazz Festival über die Bühne geht. Hinzu kommt, dass es sich um das erste Wochenende der Schulferien handelt.
Der Sonderstab macht darauf aufmerksam dass die Verkehrssituation in den betroffenen Regionen schwierig sein werde. Trotzdem dürften alle Notfalldienste unter den besten Bedingungen gewährleistet sein.