Wegen Lizenzentscheid: FC Rapperswil-Jona steht vorzeitig als Aufsteiger in die Challenge League fest – oder doch nicht?
Hiobsbotschaft für den SC Kriens: Er erhält auch in zweiter Instanz keine Lizenz für die Challenge-League-Saison 2025/26. Sein Rekurs gegen den negativen erstinstanzlichen Entscheid der Lizenzkommission der Swiss Football League (SFL) ist abgewiesen worden. Der Klub aus der Zentralschweiz darf somit nicht aufsteigen. Dies wurde ihm am Mittwochabend kommuniziert, und am Donnerstagmorgen der Öffentlichkeit.
Der Entscheid kam eher überraschend. Dem SC Kriens war die erforderliche Lizenz in der Vergangenheit mehrfach in erster Instanz verweigert worden. Er hatte dann aber jeweils sein Dossier zur Zufriedenheit der Lizenzkommission nachgebessert.
Diesmal gelang dies offensichtlich nicht – obwohl erneut die fehlenden Unterlagen umgehend nachgereicht wurden, wie der Verein beteuert. Gemäss der «Luzerner Zeitung» ist aus anderen Quellen allerdings zu hören, dass die Krienser Verantwortlichen den Lizenzantrag an sich (also nicht nur einzelne Dokumente) schlicht um mehrere Tage zu spät eingereicht haben. «Ein unverzeihlicher Fehler, wenn denn die Sachlage so ist», urteilt die Zeitung.
Damit ist FC Rapperswil-Jona letzten Aufstiegsgegner los
Der Lizenzentscheid hat auch Konsequenzen für den FC Rapperswil-Jona – der bezüglich Aufstieg übrigens einmal mehr ohne Probleme in erster Instanz grünes Licht erhalten hatte. Der SC Kriens geht am Samstag mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenersten aus der Rosenstadt in die letzte Runde der Promotion League. Die Zentralschweizer könnten die Saison also sogar noch auf Rang 1 abschliessen – falls sie zu Hause Grand-Saconnex bezwingen und Rapperswil-Jona sein Heimspiel gegen Bavois nicht gewinnt.