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Linthgebiet

Orks gewinnen zum Saisonauftakt und Kaltbrunner Fussballerin holt den Schweizer Cup

Die Schwinger bestreiten den ersten Freiluft-Wettkampf der neuen Saison. Die Footballer der Glarus Orks überzeugen und eine Fussballerin gewinnt den Cup – so lief das Sport-Wochenende aus regionaler Sicht.
31.03.2025, 12:06 Uhr
heute um 12:16 Uhr

American Football: Orks gewinnen erstes Spiel der Saison klar

Am Sonntag begann für die in Rapperswil beheimateten Glarus Orks die neue Saison der Nationalliga C. Auswärts bei den Schaffhausen Sharks fuhren die Orks mit 34:0 den ersten Sieg der Saison ein. Beim Kantersieg erzielten sie gleich fünf Touchdowns und übernehmen direkt die Tabellenspitze. Das nächste Spiel der Orks findet am kommenden Sonntag auswärts in Neuenburg statt. (jul/mor)

Schwingen: «Rapperswiler» Schwinger bei Freiluftauftakt solide

Am Samstag ging es nach einer langen Winterpause am Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Kriessern wieder los. Trotz garstigem Wetter verfolgten die 3000 Zuschauer das Geschehen auf dem Schwingplatz. Samuel Giger krönte sich trotz aller Widrigkeiten und eines starken Teilnehmerfeldes zum verdienten Sieger des Fests.

Total zehn Athleten des Schwingerverband Rapperswil und Umgebung standen in Kriessern im Sägemehlring. Im Rang 7a war Andreas Ziegler aus Kaltbrunn der bestklassierte Schwinger aus der Region. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen kam der Turnerschwinger auf 56.25 Punkte. So haben die anderen Schwinger abgeschnitten:

Die Saison 2025 ist also lanciert. Das Rheintal-Oberländer diente den «Rapperswilern» gleichzeitig auch als Vorbereitung für das eigene Verbandsschwingfest, das nächste Woche in Goldingen stattfinden wird. (jul/ps)

Skispringen: Wasser verpasst die Qualifikation

Yanick Wasser aus Benken kam beim Skifliegen-Weltcup in Planica (SLO) nicht über die Qualifikation hinaus. Er beendete die Quali am Donnerstag auf Rang 43 und verpasste den letzten Weltcup der Saison knapp, da sich nur die besten 40 dafür qualifiziert haben. Am Samstag durfte Wasser im Teamwettkampf noch einmal ran. Zusammen mit Gregor Deschwanden, Killian Peier und Sandro Hauswirth klassierte sich der junge Benkner auf Rang 7. Damit ist die Saison von Wasser zu Ende. (jul)

Fussball: Verletzte Riana Gmür gewinnt mit Zürich den Cup

Erst zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erzielten die FCZ-Frauen den entscheidenden Treffer zum 1:0 im Cupfinal gegen Basel. Mit dabei: FCZ-Torhüterin Riana Gmür aus Kaltbrunn – allerdings nur auf der Tribüne. Die 18-Jährige hat sich während der Wintervorbereitung an der Schulter verletzt und wurde Anfang Februar operiert. Seither stand sie den Zürcherinnen nicht zur Verfügung. Den Cuptitel ihres Teams hat sie dennoch mitgefeiert. (jul)

Fussball: Sieg für Weesen und Eschenbach, Uznach startet mit Remis

Weesen gewinnt auch das zweite Spiel nach der Winterpause. Taulant Syla liefert beide Tore beim 2:0-Sieg gegen die U-20-Mannschaft des FC Rapperswil-Jona. Vor dem Abstieg im letzten Sommer duellierten sich diese beiden Mannschaften noch in der 2. Liga interregional. Der Endstand der Partie war bereits nach 29 Minuten erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Partie zwischen Eschenbach und Henau erst ein Tor gefallen. Robert Stojanov brachte Eschenbach nach 28 Minuten in Führung. Das 2:0-Tor zum Schlussstand erzielte Adrian Gössi in der 64. Minute. Die Eschenbacher stehen derzeit auf dem vierten Tabellenrang.

Für den FC Uznach war die Partie gegen Abstiegskandidat Kirchberg die erste nach der Winterpause. Uznach ging als Favorit in dieses Spiels. Trotz eines deutlich höheren Ballbesitzes tat sich die Mannschaft von Gordan Culum gegen die defensiv gut organisierten Kirchberger schwer und vermochte die Angreifer kaum in gefährliche Positionen zu bringen. Nach einem frühen Rückstand konnten die Uzner das Spiel drehen. Der Sieg schien beim Stand von 3:1 nach 60 Minuten ziemlich sicher. Kilchberg gab allerdings nicht auf und erzielte darauf zuerst den Anschluss- und dann den Ausgleichstreffer. Uznach konnte nicht erneut in Führung gehen und musste sich deshalb mit einem Punkt zufriedengeben.

Die zweite Mannschaft der Uzner musste am Samstag sogar ohne Punkte vom Platz. Gegen den FC Wagen verloren die Uzner mit 0:2. Beide Tore erzielte Nemo Marcesini. Der FC Schmerikon gilt in der 4. Liga erneut als Abstiegskandidat. Am Sonntag verloren die Schmerkner gegen die dritte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona mit 0:4 und stehen somit weiterhin auf dem zweitletzten Rang. Die Partie des anderen Schmerkner Teams Kosova 19 gegen Eschen/Maurens Reserven musste am Samstag aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt werden.

Auch die Frauen des FC Eschenbach erzielten gegen Leader Wädenswil kein Tor. Gleich mit einer 0:6-Niederlage mussten die Eschenbacherinnen die Heimreise antreten. Fünf der sechs Tore fielen bereits vor der Pause. Ursprünglich kämpfte Eschenbach auch um die Leaderposition der 1. Liga. Mittlerweile sind sie allerdings auf den vierten Rang zurückgefallen. (jul)

Volleyball: Jona ist NLB-Meister

Die zweite Mannschaft des TSV Jona gewinnt in der Nationalliga B den Meistertitel. In einem dramatischen Finale gegen Servette Star-Onex gewinnen die Joner das dritte und entscheidende Spiel um den Titel mit 3:2. Dabei retteten sich die Joner im vierten Satz in Extremis in das entscheidende Tiebreak. Beim 35:33 wehrten sie mehrere Matchbälle ab. Mit dem mentalen Vorteil im Rücken siegte Jona im Entscheidungssatz mit 15:10. (mor)

Tischtennis: Rapperswil-Jona muss in die Play-outs

Die erste Equipe aus dem Tischtennisclub Rapperswil-Jona muss weiter um den Verbleib in der Swiss Table Tennis League kämpfen. Zwar konnte in der abschliessenden Doppelrunde der Qualifikation der Fall auf Platz 8 und der direkte Abstieg in die Nationalliga B verhindert werden. Doch ein 5:5 in Neuhausen und ein 2:6 im Heimspiel gegen Young Stars Zürich waren zu wenig, um sich in der Tabelle noch auf Rang 5 vorzuschieben.

Denis Bernhard, Numa Urich und Peter Hribar müssen deshalb in zwei Wochen die Play-outs bestreiten. Das Team, das die Best-of-3-Serie für sich entscheidet, darf weiter in der STTL antreten, das andere muss gegen eine Mannschaft aus der NLB um den letzten Platz in der höchsten Spielklasse stechen. In den Play-outs gegen es erneut gegen den Gegner von Sonntag, die Young Stars aus Zürich. 

«Am meisten trauere ich dem Doppel gegen Neuhausen nach», sagt Bernhard. An der Seite von Hribar lag er in Sätzen 2:0 vorne, danach verlor das Duo aber drei Sätze mit der minimalsten Differenz von zwei Punkten – und das Spiel. Am Ende besiegte Bernhard in seinem dritten Einzel noch Sven Happek, der wegen Problemen mit den Kontaktlinsen aufgab. Doch das 5:5 fühlte sich schlecht an, denn «wir hatten gute Chancen zu gewinnen». 

Der Exploit des Wochenendes glückte aber doch Denis Bernhard: Am Sonntag bezwang er mit Barish Moullet den Schweizer Meister von 2024. Allerdings gelang ihm dieser Erfolg erst in seinem dritten Einzel – und da war da die Partie gegen die Young Stars bei 2:6 bereits entscheiden. Aber: «Für die Einzelwertung zählt es ja», weiss Bernhard, der zuletzt in einer Resultatekrise gesteckt hatte. 

Bernhards Fazit der Qualifikation: «In den Play-outs ist alles möglich». Vor Saisonbeginn war Rapperswil-Jona noch als der sichere Absteiger gehandelt worden. Der TTCRJ hat gegen viele Teams der Liga gepunktet. Nur nicht gegen Qualifiaktionssieger Muttenz und Play-out-Gegner YSZ. In den Play-outs wird jedoch nur bis drei Siege gespielt. «Es wird spannend, wie sie und wir aufstellen.» Vielleicht darf Denis Bernhard ja nochmals Barish Moullet zum Nachdenken bringen. (skl)