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Linthgebiet

Schneetreiben erschwert Premiere – und verhindert Fussballspiele

Die Orks erleben ein herausforderndes NLB-Debüt, die Jona-Uznach Flames müssen ihre Aufstiegsambitionen begraben. Werner Schlegel siegt souverän. Das und mehr lief im Regionalsport.
Linth-Zeitung
30.03.2026, 17:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

American Football, NLB: Orks verlieren Premierenspiel durch Safety

Die mit diversen Spielern aus dem Linthgebiet bestückten Glarus Orks erlebten einen schweren Einstand in ihre erste Saison in der Nationalliga B: Am Samstag empfingen sie im Rapperswiler Lido ausgerechnet den letztjährigen Ligasieger Argovia Pirates. Die Partie endete für die Orks mit einer knappen 0:2-Niederlage.

Die Begegnung war geprägt von schlechten Wetterverhältnissen, die sich im Laufe der Partie zuspitzten. «Die Offenses hatten aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen grosse Mühe, ihr Spiel aufzuziehen», sagt Daniel Kälin, Headcoach der Glarus Orks. Dementsprechend waren es vor allem die Defensiven, die zu überzeugen wussten: Nach den ersten drei Vierteln stand es 0:0.

Im letzten Viertel passierte dann die spielentscheidende Szene: Aus einer schwierigen Feldposition heraus wollte Quarterback Noah Agatiello einen Pass aus der eigenen Endzone werfen. Der Ball rutschte dem Eschenbacher jedoch leicht aus der Hand. Er reagierte instinktiv und versuchte, selbst zu laufen, wurde jedoch in der Endzone gestoppt – ein Safety für die Pirates und damit zwei Punkte auf dem Scoreboard.

Die Meisterschaft geht für die Glarus Orks am Ostermontag weiter. Sie treten auswärts gegen ein etabliertes und erfahrenes NLB-Team an, die Bienna Jets. (red)

Fussball: Wetter sorgt für diverse Spielverschiebungen

Aufgrund des nochmaligen Wintereinbruchs konnte am Wochenende an diversen Orten nicht Fussball gespielt werden. Betroffen waren auch drei Teams aus dem Linthgebiet. Der FC Weesen musste sein Heimspiel gegen Seuzach verschieben – und fiel dadurch in der Tabelle vom 1. auf den 3. Rang zurück, weil Gossau und Seefeld ihre Partien austragen konnten und gewannen.

Verschoben werden musste auch das 2.-Liga-Derby vom Sonntagnachmittag zwischen dem FC Eschenbach und dem FC Rapperswil-Jona. (red)

Fussball, 3. Liga, Gruppe 4: FC Rapperswil-Jona setzt sich an die Tabellenspitze

Die Rapperswil-Joner machten beim Rückrundenstart da weiter, wo sie vor der Winterpause aufgehört hatten: Sie gewinnen. Zu Hause bezwangen sie am Sonntagnachmittag den Tabellenachten Ebnat-Kappel mit 4:2. Inklusive Cup war es ihr vierter Sieg in Serie. Bereits in der Startminute brachte Laurin Wittwer das Heimteam in Führung. Nach dem Ausgleich der Gäste (21.) sorgten Yari Rieben (23.) und Paulo Avellaneda (34./58.) für klare Verhältnisse, ehe Ebnat-Kappel noch verkürzen konnte (73.).

Dank des Sieges übernahm der FCRJ die Tabellenführung. Er liegt nun einen Punkt vor Glarus, das erst am kommenden Wochenende in die Rückrunde startet. (red)

Fussball, Frauen, 1. Liga, Gruppe 2: Eschenbacherinnen verlieren erstmals im neuen Jahr

Nach dem 1:0-Heimsieg gegen Mels setzte es für Eschenbach im zweiten Rückrundenspiel eine knappe Niederlage ab. Das Team von Trainer Antonio Scarano zog auswärts gegen Erlinsbach mit 3:4 den Kürzeren. Dank Treffern von Alexandra Schaub (35.) und Seraina Diethelm (63.) konnten die Eschenbacherinnen das Spiel zweimal ausgleichen. Nachdem das Heimteam mit einem Doppelschlag auf 4:2 davongezogen war, reichte es dann aber nur noch zum Anschlusstreffer durch Débora Piceci (83.). In der Tabelle blieb Eschenbach trotz der vierten Saisonniederlage auf Rang 5. Erlinsbach derweil rückte vom 10. auf den 8. Rang vor. (red)

Inlinehockey, National League: Linth verliert Auftaktspiel knapp

Zum Start der Sommermeisterschaft kam es zur Neuauflage des Finalduells des Wintercups: Der Ihcsf Linth traf auf die Z-Fighters Oberrüti-Sins. Und wieder zog das Team aus Kaltbrunn den Kürzeren. Die Gäste aus dem Aargau setzten sich mit 4:3 durch.

Bereits nach gut sechs Minuten lag Linth mit 0:2 hinten. Den Anschlusstreffer von Janis Guntlin beantworteten die Z-Fighters schon 34 Sekunden später mit dem 3:1 und legten in der 38. Minute das 4:1 nach. Im Anschluss an ihr Time-out drehten die Gastgeber in der Schlussphase nochmals mächtig auf und sorgten durch Tore von Diego Eichenberger (49.) und Matteo Fosanelli nochmals für richtig Spannung, ehe ihnen die Zeit ausging. (red)

Mountainbike: Frischknecht und Züger fahren in Langendorf aufs Podest

Mehrere Mitglieder des Veloclubs Eschenbach bestritten am Sonntag ein C2-Rennen in Langendorf. Andri Frischknecht verfehlte bei den Elite-Herren den Sieg um nur gerade eine halbe Sekunde und wurde Zweiter hinter Maxime Lhomme – was ihn ärgerte: «Taktisch war ich nicht optimal unterwegs, es wäre mehr dringelegen.» Mit seiner Form zeigte er sich hingegen zufrieden.

Ebenfalls aufs Podest fuhr Tina Züger. Die Riednerin holte sich bei den Elite-Frauen Rang 3 hinter Fiona Schibler und Seraina Leugger. Knapp dahinter folgte die Schännerin Jana Glaus als Fünfte.

Bitter verlief das Rennen für U23-Fahrer Pema Federer. Nachdem er sich in die Top 10 vorgearbeitet hatte, stürzte er in einer Kurve und fiel unglücklich mit dem Oberschenkel auf eine Wurzel, weshalb er das Rennen aufgeben musste. (red)

Schwingen: Sandro Gmür ist bei Schlegel-Sieg bester «Rapperswiler»

Mit dem Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Gams fiel am Sonntag der Startschuss zur Freiluftsaison in der Nordostschweiz. Dabei stellte Werner Schlegel seine Klasse unter Beweis: Der Schlussgangteilnehmer des Esaf 2025 dominierte das Fest und entschied es zu seinen Gunsten. Im Schlussgang bodigte Schlegel mit dem kräftigen Rheintaler Janosch Kobler den Überraschungsmann des Tages im ersten Zug mit Kurz.

Auch die Region war in Gams vertreten – insgesamt nahmen zehn Mitglieder des Schwingerverbands Rapperswil und Umgebung teil. Der beste davon war Sandro Gmür (Amden), der sich auf dem 5. Rang klassierte. Ebenfalls vorne dabei war Daniel Elmer (St. Gallenkappel) als Siebter.

Bald steht für die regionalen Schwinger ein Heimspiel an: Am 11. und 12. April findet in Weesen das Nachwuchs- und Verbandsschwingfest des Schwingerverbands Rapperswil und Umgebung statt. (red)

Snowboardcross: Valerio Juds beste Saison endet mit Enttäuschung

Der Uzner Snowboarder Valerio Jud kam beim letzten Weltcuprennen der Saison am Samstag in Mont Sainte-Anne (CAN) nicht wie gewünscht auf Touren. Mit Rang 40 verpasste er die Finalläufe der besten 32. Er wiederholte damit das enttäuschende Resultat vom Weltcup in Montafon (AUT) zwei Wochen zuvor, als er ebenfalls 40. wurde.

In der Gesamtwertung schliesst Jud die Saison auf Rang 28 ab – und damit so gut wie noch nie. Zuvor war Rang 40 aus dem Vorjahr das Bestergebnis gewesen. Zu verdanken hat er die Steigerung in erster Linie seinen zwei Auftritten im türkischen Erzurum Anfang März. Dort hatte er mit den Rängen 11 und 12 seine Karrierebestresultate erreicht. Insgesamt war der Winter also ein Schritt in die richtige Richtung für den 23-jährigen Uzner. (eip)

Snowboard Halfpipe: Saisondernière endet für Jan Scherrer vorzeitig

In Silvaplana fand am Samstag der letzte Halfpipe-Weltcup der Saison statt. Für Jan Scherrer aus Rapperswil-Jona wurde es kein gelungenes Ende. Im ersten Run der Qualifikation stürzte der 31-Jährige schwer und konnte zum zweiten dann gar nicht mehr antreten. Gewonnen wurde der Wettkampf von Yuto Totsuka. Der Olympiasieger aus Japan sicherte sich damit auch die Kristallkugel für den Sieg in der Halfpipe-Saisonwertung. Scherrer landete dort auf Rang 25. (eip)

Tischtennis, NLA: Rapperswil-Jona blickt trotz Niederlagen zuversichtlich Richtung Play-outs

In den letzten beiden Heimspielen der Qualifikationsphase der höchsten Liga warteten auf das Team des Tischtennisclubs Rapperswil-Jona zwei Spitzenteams. Am Samstag gegen das drittplatzierte Lancy blieb der Tabellenletzte aus der Rosenstadt chancenlos und musste sich klar mit 0:6 geschlagen geben. Die Gäste zeigten ihre Klasse und liessen kaum Möglichkeiten zu. Am Sonntag gegen Tabellenführer Carouge präsentierte sich Rapperswil-Jona jedoch deutlich verbessert. Mit einem starken Start und einem Zwischenstand von 3:3 hielt das Team lange mit und zeigte, dass es auch mit den Besten mithalten kann. Am Ende setzte sich Carouge dennoch mit 6:3 durch.

Ein besonderes Highlight aus Sicht des TTCRJ: Nachwuchsspieler Levi Ulrich (16) feierte seinen ersten Sieg in der höchsten Liga der Schweiz – eine herausragende Leistung und ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Durch die beiden Niederlagen beendet Rapperswil-Jona die Qualifikation auf dem letzten Platz. Dennoch ist die Stimmung im Team sehr gut. Es zeigt Kampfgeist und ist bereit für die anstehenden Play-outs, in welche es mit dem klaren Ziel steigt, die Liga zu halten. (eing)

Unihockey, 1. Liga, Gruppe 2: Jona-Uznach Flames kassieren den «Sweep»

Die Jona-Uznach Flames haben auch das dritte Spiel des Play-off-Finals gegen Bassersdorf-Nürensdorf verloren. Auf das 2:6 und 2:4 vom Wochenende davor folgte diesen Samstag auswärts ein 1:3. Für die Flames ist die Saison damit zu Ende. Bassersdorf Nürensdorf derweil spielt nächstens um den Aufstieg in die NLB.

Die Flames starteten entschlossen ins dritte Spiel, wohl wissend, dass nur ein Sieg den Traum vom Aufstieg am Leben erhalten konnte. Das Spiel begann jedoch mit einem Rückschlag: Ein unglücklich verursachter Penalty in der 10. Minute bescherte den Hausherren das 1:0.

Die Antwort der Gäste war jedoch klasse. In der 15. Minute fasste sich Dominic Dürr ein Herz und versenkte den Ball mit einem präzisen Schuss zum 1:1. Doch die Freude der mitgereisten Fans in der mit 325 Zuschauenden besetzten Halle in Nürensdorf hielt nicht lange an. Nur rund eine Minute später nutzte das Heimteam eine defensive Unkonzentriertheit der Flames bei einem Freistoss eiskalt zum 2:1 aus.

Das zweite Drittel entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Boden, doch die Abwehrreihen standen auf beiden Seiten sicher, sodass keine weiteren Tore fielen.

Im Schlussabschnitt warfen die Flames alles nach vorne, in den letzten rund drei Minuten mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Goalies. Inmitten dieser hochspannenden Phase kam es zu einer kuriosen Szene, die für kurzes Schmunzeln sorgte: Bei einem harten Zweikampf an der Bande landeten die «Celebrations»-Schokoladen auf dem Spielfeld, die eigentlich als Geschenk für die Best Player gedacht waren. Trotz dieser kurzen Unterbrechung blieb der Fokus hoch, doch der ersehnte Ausgleich wollte allerdings einfach nicht fallen. Und in der letzten Minute machte Bassersdorf-Nürensdorf mit dem 3:1 ins leere Tor alles klar.

Auch wenn die Finalserie nicht das erhoffte Ende nahm, blicken die Jona-Uznach Flames auf erfolgreiche Play-offs zurück. Nach Rang 7 in der Qualifikation gelang ihnen in der entscheidenden Phase der Saison eine markante Steigerung. (eing)