Ruderer Jonah Plock erlebt beim Heimweltcup ein Déjà-vu – Biker fahren in Davos vorne mit
Faustball: Joner retten sich knapp vor dem Abstieg
Am vergangenen Samstag spielten die NLA-Faustballer des TSV Jona in der achten und letzten Qualifikationsrunde in Widnau. Der Tag begann für die Joner denkbar ungünstig. In der ersten Begegnung des Tages mussten sie sich dem Gastgeber klar mit 0:3 geschlagen geben. Zumindest die Sätze eins und drei (je 10:12) waren jedoch umkämpft. In den entscheidenden Phasen fehlte Jona aber das nötige Wettkampfglück.
Direkt im Anschluss wartete mit dem Tabellenführer Affeltrangen ein harter Brocken. Hier gerieten die Joner von Beginn an unter die Räder und verloren deutlich mit 0:3 (6:11, 4:11, 3:12).
Nach den zwei Niederlagen ohne Satzgewinn hing das Schicksal der Joner bezüglich Ligaerhalt am seidenen Faden. Der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, Diepoldsau, hatte so die Chance, das Team vom Obersee zu überholen. Dies gelang aber nicht. Die Rheintaler zogen zweimal in dramatischen Fünfsatz-Krimis den Kürzeren, vergaben gegen Rickenbach-Wilen im entscheidenden Spiel sogar drei Matchbälle.
Dank der vor diesem letzten Spieltag erarbeiteten, deutlich besseren Satzdifferenz (14:42) behauptet der TSV Jona den 8. Tabellenplatz. Sie verbleiben damit in der höchsten Spielklasse, während Diepoldsau (12:44 Sätze) als Schlusslicht den bitteren Gang in die Barrage antreten muss. (eing)
Leichtathletik: Janice Studler und Armin Flückiger laufen aufs Podest
Bei 35 Grad trafen sich am vergangenen Samstag Läuferinnen und Läufer in Uitikon für die siebte Ausgabe des «Ränn de Uetliberg». Bekannt für verwinkelte Waldwege, anspruchsvolle Steigungen, lange Treppenpassagen und aussichtsreiche Abschnitte forderte der Lauf den Teilnehmenden alles ab.
Für die besten Ergebnisse aus der Region sorgte bei den Frauen Janice Studler aus Rapperswil-Jona. Nach 47:05 Minuten erreichte sie als Zweite das Ziel, 82 Sekunden nach Siegerin Pascale Rebsamen aus Walisellen.
Zweiter wurde auch der Rapperswil-Joner Armin Flückiger. Mit einer Zeit von 40:47 musste er sich einzig dem Berner T-Roy Brown geschlagen geben, der rund eine Minute schneller war.
Mountainbike: Lars Forster und Marcel Guerrini erreichen Top-Resultate
Am vergangenen Wochenende gastierte die Schweizer Mountainbike-Rennserie Bike Revolution zum vierten Mal in Davos. Über 550 Fahrerinnen und Fahrer sorgten für hochklassigen Sport.
Auch Athletinnen und Athleten aus dem Linthgebiet prägten die Rennen. Bei den Herren schrammte Lars Forster als Vierter nur knapp am Podest vorbei. «Ich bin zufrieden – es war ein gutes Rennen, das ich gerne mitnehme», wird Forster auf der Website des VC Eschenbach zitiert.
Schneller als Forster waren die beiden Landsleute Luca Schätti (1.) und Luke Wiedmann (2.) sowie der Deutsche Julian Schelb (3.). Auf Schätti fehlten dem Riedner 46 Hundertstel, zu Rang 3 knapp 16 Hundertstel. Ebenfalls ein gutes Rennen zeigte Marcel Guerrini. Der Neuhauser platzierte sich direkt hinter Forster auf dem 5. Rang.
Bei den Frauen fuhr Tina Züger als viertbeste Schweizerin auf den 6. Rang. Ganz vorne im Klassement standen Ramona Forchini als Siegerin und Seraina Leugger als Zweite. Dritte wurde Ella Macphee aus Kanada.
Pema Federer erreichte bei den U23-Herren sein bisher bestes Ergebnis und beendete das Rennen auf dem 5. Rang. «Gegen Rennende musste ich beissen. Aber mit dem Resultat bin ich extrem zufrieden und stolz auf meinen Fortschritt in den letzten Monaten», sagt Federer zu seinem Ergebnis.
Bei den U23-Frauen wurde Ladina Gees Achte und bei den U17-Mädchen konnte Milla Oehler das Rennen als Dritte auf dem Podest abschliessen.
Im Weltcup finden als Nächstes die Rennen im italienischen La Thuile (3.–5. Juli) und andorranischen Pal Arinsal (8.–12. Juli) statt.
Rudern: Plock rudert beim Heimweltcup aufs Podest
Wie im vergangenen Jahr ist der Rapperswil-Joner Jonah Plock beim Weltcup auf dem Luzerner Rotsee zusammen mit Patrick Brunner im Zweier ohne zu Rang 3 gerudert.
Als Vorlaufsieger zogen die WM-Dritten von 2025 am Freitag in den Halbfinal ein, wo sie sich am Samstag als Dritte für den A-Final vom Sonntag qualifizierten. Dort lagen Plock/Brunner bei den drei Zwischenzeiten hinter den dominierenden Australiern Alexander Hill/Angus Dawson auf Rang 2. Auf den letzten 500 Metern mussten sie sich dann aber noch vom amerikanischen Duo Pieter Quinton/Madison Molitor überholen lassen, und die Spanier Javier Garcia Ordonez/Jaime Canalejo Pazos kamen noch gefährlich nahe heran. 25 Hundertstelsekunden Vorsprung retteten die Schweizer ins Ziel.
«Unser Ziel war, von Anfang an dabei zu sein und uns gut zu platzieren für die letzte Phase des Rennens. Vielleicht haben wir dabei schon ein bisschen zu viel investiert», analysierte Brunner hinterher das Rennen – und bilanzierte: «Wir hatten uns mehr vorgenommen, sind aber sehr froh, dass es fürs Podest gereicht hat. Alles in allem war es ein positives Wochenende für uns.»
Nach ihrer tollen Premierensaison im Zweier ohne mit zwei 3. Plätzen im Weltcup und WM-Bronze in Shanghai liebäugelten Plock/Brunner im laufenden Jahr mit einem ersten Weltcupsieg. Beim Weltcupauftakt in Spanien fehlte dem Duo wegen gesundheitlicher Probleme bei Brunner am Ende die Energie (Rang 6), beim zweiten in Bulgarien stand es dann aufgrund verbandsinterner Selektionsrennen gar nicht am Start. In Luzern wurde es nun Rang 3 – mit einer Leistung, die Luft nach oben bietet. Plock umschrieb es hinterher so: «Im Halbfinal gelang uns ein sauberer Lauf, im Final konnten wir die Technik nicht ganz halten. Wir müssen an der Physis arbeiten.»
Dafür bietet sich den beiden nun etwas Zeit. Die Europameisterschaften in Varese beginnen am 30. Juli, das grosse Saisonhighlight, die Weltmeisterschaften in Amsterdam, am 23. August. Das grosse Saisonziel von Plock/Brunner ist, in Holland erneut aufs WM-Podest zu steigen.