Caviezel fährt gut, verpasst aber den Exploit – so lief es den Sportler aus der Region am Wochenende
Snowboard alpin: Caviezel fährt in Rogla auf 8. Platz
Im slowenischen Rogla sind die Alpin-Snowboarder am Samstag ihr zwölftes Rennen der laufenden Weltcup-Saison gefahren. Ladina Caviezel zeigte in diesem Parallel-Riesenslalom eine solide Leistung, erreichte zum vierten Mal in diesem Winter die Viertelfinals. Der erhoffte Exploit blieb der Uznerin aber erneut verwehrt. Als Neunte der Qualifikation traf Caviezel im Achtelfinal auf ihre Teamkollegin Julie Zogg – und hatte um winzige vier Hundertstelsekunden die Nase vorne. Im Viertelfinal gegen die Japanerin Tsubaki Miki, die spätere Siegerin des Rennens, kam dann aber das Aus. Caviezel gelang keine fehlerfreie Fahrt, bis ins Ziel hatte sie 1,01 Sekunden Rückstand. So wurde es Schlussrang 8 für die Uznerin.
Nach fünf Rennen innert 15 Tagen folgt für Ladina Caviezel nun ein längerer Trainingsblock. Der nächste Weltcup steht am 15./16. Februar im kanadischen Val St. Come an. Es stehen zwei Parallel-Riesenslaloms im Programm.
Radquer: Kuhn und Glaus im Doppeleinsatz
Im Radquer-Weltcup standen am Wochenende gleich zwei Weltcups an, und zwar die letzten beiden der Saison; es folgt dann noch die WM vom 31. Januar bis 2. Februar in Liévin (FRA). Am Samstag wurde in Maasmechelen, Belgien, gefahren, tags darauf in Hoogerheide, Holland. Das Linthgebiet war mit einem Fahrer und einer Fahrerin vertreten, beide sind Mitglied des Veloclubs Eschenbach.
Kevin Kuhn, der amtierende Schweizer Meister, erreichte am Samstag als Neunter zum sechsten Mal in der laufenden Saison in die Top 10. In Belgien wollte er daran anknüpfen, fuhr dann aber auf der zweiten Runde in ein Loch, stürzte und musste in der Folge das Fahrrad wechseln. Der 26-jährige Profi versuchte sich zurückzukämpfen, hatte aber nicht die Beine, um wirklich nochmals Boden gutzumachen. Mehr als Rang 20 lag so nicht drin.