FCRJ-Frauen feiern Achtungserfolg – Weesen kehrt zum Siegen zurück | Südostschweiz
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FCRJ-Frauen feiern Achtungserfolg – Weesen kehrt zum Siegen zurück
Eishockey, Fussball, Mountainbike, Kanupolo, Unihockey: Im Regionalsport war am Wochenende einiges los. Wer erfolgreich war und wer sich schwertat – kurz und kompakt.
Auf die SC Rapperswil-Jona Lakers wartet noch viel Arbeit: So lautet das Fazit nach der ersten Woche der neuen Saison in der National League. Nach Niederlagen gegen Kloten und Ambri-Piotta landeten die Rosenstädter am Samstag mit einem 3:2 gegen den amtierenden Meister Fribourg-Gottéron zwar den ersten Sieg, auch in diesem Match zeigten sich aber einige gröbere Mängel in ihrem Spiel.
Weiter geht das Programm am Dienstag, 22. September, mit dem Auswärtsspiel bei Genf-Servette.
Fussball: Mupemba schiesst den FCRJ mit Hattrick zum Sieg
Der FC Rapperswil-Jona ist definitiv in der neuen Challenge-League-Saison angekommen. Vor Wochenfrist beendete er mit einem starken 2:0-Heimsieg gegen das als Tabellenzweiter angereiste Yverdon eine Negativserie von fünf Partien ohne Sieg (4 Niederlagen, 1 Unentschieden). Am vergangenen Freitag doppelte er mit einem 3:0-Auswärtserfolg bei Neuchâtel Xamax nach und verbesserte sich damit erneut um einen Rang, liegt nun auf Platz 7, direkt hinter Xamax.
Fussball: FCRJ-Frauen ringen Basel einen Punkt ab
Die Auswärtspartie beim FC Basel begann für die Super-League-Frauen des FC Rapperswil-Jona wenig verheissungsvoll. Bereits in der 7. Minute gelang den als Favoritinnen in die Partie gestiegenen Gastgeberinnen die Führung. Julia Matuschewski zimmerte den Ball mit einem platzierten Schuss aus rund 17 Metern ins Netz.
Mit zunehmender Spieldauer fanden die Rosenstädterinnen dann besser ins Spiel hinein, gewannen vor allem zusehends mehr Zweikämpfe. Der verdiente Lohn folgte kurz vor der Pause mit dem 1:1. Leyla McFarland verwertete im Strafraum eine Flanke von Anna Bove (38.)
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bis zum nächsten Treffer dauerte es aber bis in die Nachspielzeit. Mit einer (nicht unhaltbaren) Bogenlampe aus knapp 30 Metern brachte Lola Brügger die Baslerinnen erneut in Führung. Erneut schlugen die Rosenstädterinnen aber zurück. Nachdem Tamara Saric im Strafraum von den Beinen geholt worden war, verwandelte Zdravka Parapunova den fälligen Penalty nervenstark zum finalen 2:2 (93.).
Mit dem hart erkämpften Unentschieden stoppten die FCRJ-Frauen eine Negativserie von drei Niederlagen. Und nach dem 1:1 gegen YB Ende August war es ein nächster Achtungserfolg gegen einen «Grossen» im Schweizer Frauenfussball.
Fussball: Weesen reagiert auf Niederlage – Uznach reüssiert im Cup
2. Liga interregional, Gruppe 5: Der FC Weesen bleibt in der neuen Saison eine Wundertüte. Die einzige Konstante ist seine Inkonstanz: Seit dem Starterfolg gegen Linth 04 wechseln sich Sieg und Niederlage stets ab. Anlässlich der 5. Runde feierte das Team vom Walensee am Samstag nun seinen dritten Sieg, bezwang zu Hause den Tabellenletzten Seuzach souverän mit 4:0. Enrique Riccardi brachte die Gastgeber bereits in der Startminute in Führung, bis zur Pause erhöhte Oliver Gutknecht mit einem Doppelpack (7./32.) auf 3:0. Den vierten Treffer erzielte Enes Yesilcayir nach einer Stunde. Den Weesnern gelang damit die erhoffte Reaktion auf die 0:4-Pleite in Uzwil eine Woche davor. Durch den dritten Saisonsieg rückte der Aufstiegsaspirant in der Tabelle vom 6. auf den 5. Rang vor und liegt vier Punkte hinter Leader Seefeld ZH.
4. Liga, Gruppe 3: Von den Teams aus der Region standen am Wochenende nur zwei von vier im Einsatz. Sie trafen direkt aufeinander. Dabei gewann Schmerikon zu Hause im Nachbarschaftsderby gegen die zweite Mannschaft des FC Uznach mit 4:1. Dank des Sieges rückten die Schmerkner in der Tabelle vom 5. auf den 3. Rang vor, während die Uzner eine Position einbüssten und neu Platz 5 belegen. Schmerikon erzielte alle vier Tore zwischen der 34. Minute und der Halbzeitpause, Joschua Gerber traf zweifach. Uznachs Ehrentreffer fiel kurz vor Schluss per Penalty. Bereits am Mittwoch wartet das nächste Derby auf die Schmerkner. Sie empfangen um 20 Uhr Tabellenführer Wagen.
5. Liga, Gruppe 3: Die dritte Mannschaft des FC Uznach kassierte in der 5. Runde seine bereits vierte Saisonniederlage. In Triesen setzte es eine 2:7-Schlappe ab. In der Tabelle liegen die Uzner weiterhin auf Rang 7.
Regionalcup, 3. – 5. Liga, 1/16-Final: Der FC Uznach steht im Achtelfinal des Ostschweizer Regionalcups. Der Drittligist setzte sich auswärts gegen den FC Urnäsch aus der 4. Liga mit 4:1 durch. Andrin Dieziger traf doppelt, nämlich in der 8. Minute zum 1:0 und in der 58. zum 3:0. Für die nominell dritte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona hingegen bedeutete der 1/16-Final des Regionalcups Endstation. Der Vorjahresfinalist vom Obersee unterlag zu Hause dem ebenfalls in der 3. Liga spielenden FC Sargans mit 1:3. Uznach ist somit der letzte verbliebene Vertreter des Linthgebiets im Regionalcup der Männer..
Frauen, 1. Liga, Gruppe 2: Den Eschenbacherinnen gelang am Samstag umgehend eine Reaktion auf die erste Saisonniederlage. Eine Woche nach dem 0:3 bei Bühler besiegten sie zu Hause Staad mit 5:2. Das Heimteam zog bis zur 55. Minute auf 3:0 davon, ehe die Gäste nochmals auf 2:3 herankamen. Die Spannung kehrte aber nur kurz zurück: Schon drei Minuten später beruhigte Joya Tognoni mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend die Nerven der Eschenbacherinnen wieder. Die weiteren Torschützinnen der Gastgeberinnen waren Alexandra Schaub (28./1:0) und Viviane Gübeli (95./5:2). In der Tabelle rückte der FC Eschenbach durch seinen zweiten Saisonsieg vom 7. auf den 3. Rang vor.
Frauen, Regionalcup, 1/8. Final: Die Frauen des FC Uznach schaffen es als einzige Mannschaft aus dem Linthgebiet in den Viertelfinal im Ostschweizer Regionalcup der Frauen. Die Uznerinnen bezwingen den ebenfalls in der 2. Liga spielenden FC Romanshorn auswärts mit 3:0.
Kanupolo: Rapperswil-Joner landet mit Schweiz auf WM-Rang 5
Nach einem 4. Rang an der Europameisterschaft 2025 träumte das Schweizer Kanupolo-Team letzte Woche an der Weltmeisterschaft in Duisburg von einer Medaille. Daraus wurde unter anderem wegen etwas Lospechs nichts. In ihrer Gruppe bekam es die Equipe, zu der mit Marc Ruggli und Jan Schnyder zwei Spieler des Kanuclubs Rapperswil-Jona gehören, gleich mit den späteren Welt- und Vizeweltmeistern Deutschland und Italien zu tun. So verpassten die Schweizer den Halbfinal-Einzug. In den Platzierungsspielen konnten sie sich immerhin den 5. Platz sichern. Dies dank Rapperswil-Joner Torerfolgen: Schnyder rettete das Nationalteam mit dem 2:2-Ausgleich gegen Neuseeland in die Verlängerung. In dieser erzielte Ruggli das spielentscheidende Tor zum 3:2.
Dem Schweizer U21-Team gehörten ebenfalls zwei Spieler des KC Rapperswil-Jona an. Mit Benjamin Muff und Gerret Donhauser reichte es dieser Mannschaft an der WM zum 6. Platz. (wyf)
Mountainbike: Forster sorgt für das Topresultat
Der Mountainbike-Weltcup gastierte am vergangenen Wochenende an einem neuen Rennort, in Soldier Hollow im US-Bundesstaat Utah. Für das Topresultat aus regionaler Sicht sorgte Lars Forster. Der 33-Jährige aus Rieden wurde am Samstag im Short-Track Fünfter und erreichte damit sein bestes Saisonergebnis.
Dank des Erfolgs konnte Forster am Sonntag das Cross-Country-Rennen aus der ersten Startreihe in Angriff nehmen. Ausnutzen konnte er das nicht. Im Gegenteil, der zweimalige Europameister hatte über die deutlich längere Distanz mit der dünnen Luft zu kämpfen – das Renngelände befand sich auf über 1700 Metern über Meer – und kam letztlich nicht über Rang 42 hinaus.
Für das regionale Bestergebnis im Cross-Country zeichnete Marcel Guerrini mit Rang 29 verantwortlich. Es wäre jedoch deutlich mehr dringelegen für den Neuhauser, der schon mit Platz 16 im Short-Track angedeutet hatte, dass die Form passt. Er lag als Siebter super im Rennen, doch dann kostete ihn ein Platten viel Zeit und warf ihn bis auf Position 45 zurück.
Unter keinem guten Stern stand der vorletzte Weltcup für den in der laufenden Saison stärksten Fahrer aus dem Linthgebiet, Dario Lillo. Der 24-jährige Eschenbacher stand gesundheitlich angeschlagen am Start. Im Short-Track konnte er sich noch im 15. Rang klassieren, tags darauf fehlten ihm dann aber definitiv einige Körner, sodass er nicht über Platz 32 hinauskam. Gesundheitlich geschwächt war auch das VC-Eschenbach-Mitglied Andri Frischknecht, der das Cross-Country-Rennen auf Rang 60 beendete.
Bei den Frauen war mit Tina Züger für einmal nur eine Fahrerin aus der Region am Start. Die Riednerin belegte die Ränge 32 (Short-Track) und 33 (Cross-Country). Die Topathletin aus dem VC Eschenbach, Nicole Koller, verzichtete aus finanziellen Gründen auf den Weltcup in Soldier Hollow. Nach dem Konkurs ihres Teams Lapierre PXR Racing hätte die WM-Bronzemedaillengewinnerin die Reise selber finanzieren und die Betreuung selber organisieren müssen. Für den Weltcupfinal, der vom 2. bis 4. Oktober in Lake Placid im US-Bundesstaat New York stattfindet, wird sie diesen Aufwand auf sich nehmen.
Unihockey: Flames kassieren erste Saisonniederlage
Das Auftaktspiel konnte die 1.-Liga-Mannschaft der Jona-Uznach Flames auswärts bei den Vipers Innerschwyz mit 6:4 gewinnen. Die zweite Partie ging nun aber verloren. In der heimischen Grünfeld-Halle setzte es am Samstag gegen die Iron Marmots Davos-Klosters eine 2:5-Niederlage ab. Die Flames verschliefen gegen den NLB-Absteiger den Start, lagen nach acht Minuten mit 0:2 und zur ersten Pause bereits mit 0:3 hinten. Später steigerten sich die Flames zwar, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
In der Tabelle der 1. Liga, Gruppe 2, finden sich die Flames mit drei Punkten aus zwei Runden im 7. Rang wieder. Davos-Klosters liegt punktgleich auf Platz 5.