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Wende im Derby, «Stängeli» im Cup, Distanz in der Tabelle – das war das Sportwochenende

Jonas Volleyballern entgleitet gegen Näfels der Sieg. Die Lakers Ladies kommen gegen Davos unter die Räder. Die Joner Faustballer werden abgehängt, die Flames kehren zum Siegen zurück.

Linth-Zeitung
01.12.25 - 16:00 Uhr
Linthgebiet
Nach munterem Hin und Her: Die Joner NLA-Volleyballer (rechts) müssen sich im Derby Näfels letztlich knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben
Nach munterem Hin und Her: Die Joner NLA-Volleyballer (rechts) müssen sich im Derby Näfels letztlich knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben
Bild: Andreas Eisenring

Volleyball: Joner verlieren Derby im Tiebreak

Zu Beginn der Rückrunde der Nationalliga A kam es im Grünfeld in Jona am Samstag zum Lokalduell zwischen dem viertplatzierten TSV Jona und dem Tabellenführer Näfels. Das erste Aufeinandertreffen dieser Saison hatten die heimstarken Glarner in der Lintharena mit 3:1 gewonnen. Entsprechend motiviert waren die Joner, nun ihrerseits die eigene Halle zu nutzen. Obwohl fünf Sätze nötig waren, verliefen die einzelnen Durchgänge klar.

Jona holte den ersten Satz dank starker Verteidigung mit 25:20. Danach fand Näfels bessere Lösungen und glich mit 25:17 aus, ehe die Glarner den dritten Satz mit 18:25 erneut deutlich abgaben.

Den Gastgebern fehlte nur noch ein Satz zum Sieg. Sie starteten entschlossen und setzten sich früh mit fünf Punkten ab. Näfels suchte lange vergeblich nach Wegen, blieb aber dran. Beim Stand von 20:17 für Jona lief bei Näfels plötzlich vieles zusammen. Die Glarner punkteten effizient aus verteidigten Bällen und entschieden den Satz mit 25:22 für sich.

Im Tiebreak fand Jona nicht mehr richtig zurück, während Näfels den Schwung mitnahm und sich mit 15:9 durchsetzte. Der ehemalige Näfelser Nico Süess, seit letzter Saison bei Jona unter Vertrag, sagte: «Es war ein sehr emotionales und spannendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Näfels war am Schluss konstanter und konnte somit gewinnen.»

An der Tabelle ändert sich für beide Teams nichts. Am Wochenende folgt bereits die nächste Runde: Jona empfängt am Samstag den STV St. Gallen. (eing)

Eishockey: Lakers Ladies sind gegen höherklassiges Davos chancenlos

In der vierten Runde des National Cup der Frauen kam es am Sonntag am Obersee zum Duell zwischen den Rapperswil-Jona Lakers Ladies und ihrem Partnerteam HC Davos Ladies. Die in der höchsten Liga spielenden Bündnerinnen wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich gegen die in der zweithöchsten Spielklasse aktiven Rosenstädterinnen gleich mit 12:0 durch. Die Entscheidung fiel im Mittelabschnitt, in dem Davos von 2:0 auf 9:0 davonzog.

In Rücklage: Die Joner (rechts Linus Högger) haben auch die Saisonspiele drei bis sechs verloren und liegen in der Tabelle nun abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Bild: Jessica Matuh / Swiss Faustball

Faustball: Joner warten weiterhin auf die ersten Punkte

In der NLA-Hallenmeisterschaft der Faustballer stand am Wochenende die zweite von drei Doppelrunden an, ausgetragen in Jona (Samstag) und Oberentfelden (Sonntag). Das Team des TSV Jona musste dabei untendurch. Es verlor alle seine vier Spiele, dies bei einem Satzverhältnis von 2:12.

Damit stehen die Joner auch nach sechs Spielen noch ohne Punkte da – am Tabellenende. Weil gleichzeitig der Tabellenvorletzte Wigoltingen neben dem Direktduell mit Jona auch noch Oberentfelden bezwang, hat das Team vom Obersee nun bereits vier Zähler Rückstand.

An der Ranglistenspitze steht Diepoldsau. Es hat am Wochenende auch seine Saisonpartien drei bis sechs gewonnen und sich damit vorzeitig für das Final-4-Turnier qualifiziert. (red)

Radquer: Kevin Kuhn fährt in Flamanville zu Rang 15

In der französischen Normandie fand am Sonntag das zweite Weltcup-Rennen der neuen Saison statt. Bei den Elite-Herren kämpfte Kevin Kuhn vom Velo Club Eschenbach um eine gute Platzierung. Der Start war kurios, es gab Verwirrung in der Startaufstellung. Kuhn kam nicht gut weg und befand sich nur knapp in den Top 20. Der 27-jährige Profiathlet des deutschen Teams Heizomat-Cube kämpfte um die Positionen, fand aber keinen guten Rhythmus. Erst in den letzten beiden Runden konnte er nochmals aufdrehen und einige Ränge gutmachen. Das Ziel erreichte er auf dem guten 15. Rang und berichtete: «Das Resultat ist okay und vor allem auf den letzten beiden Runden kann ich aufbauen.»

Der Sieger des Rennens hiess gleich wie eine Woche davor beim Weltcup-Auftakt im tschechischen Tabor: Thibau Nys. Diesmal setzte sich der 23-jährige Belgier mit drei Sekunden Vorsprung auf den Holländer Lars van der Haar durch. Dritter wurde der Brite Cameron Mason. Kuhn, der in Tabor Elfter geworden war, büsste 1:44 Minuten aufs Podest ein. (eing/red)

Allen Grund zur Freude: Die Flames gewinnen das wichtige Heimspiel gegen die Zuger Highlands zu Hause mit 7:3.
Pressbild

Unihockey: Flames sichern sich gegen Verfolger wichtige drei Punkte

Zwei starke Drittel genügen dem Erstligisten Jona-Uznach Flames, um im «Sechs-Punkte-Spiel» gegen die Zuger Highlands einen 7:3-Heimsieg einzufahren. In der Tabelle verteidigten die Flames den achten Platz. Ihr erster Verfolger ist nun Herisau.

Das Spiel am Sonntagabend in der Sporthalle Grünfeld startete träge und mit jeweils viel Ballbesitz der beiden Kontrahenten in der eigenen Zone. Bis zur ersten nennenswerten Aktion dauerte es rund zehn Minuten. Kurz nach Ablauf der Zuger Strafe kullerte der Ball via eigenem Spieler ins Tor und die Flames führten mit 1:0. Danach folgte eine Druckphase des Heimteams. Zuerst vollstreckte Krieg nach wunderschöner Vorarbeit von Dürr zum 2:0. Dann traf Aebersold zweimal und sorgte damit für eine komfortable 4:0-Führung der Flames zur ersten Pause.

Für das zweite Drittel nahmen sich die Gastgeber vor, genau so weiterzuspielen wie bisher. Das gelang – und wurde belohnt. Nach mehrmaligen Druckphasen erzielte Krieg via Freistoss das verdiente 5:0. Nur Sekunden später verwertete Lüthi einen Abpraller zum 6:0, und dann traf Dürr per Volley zum 7:0. Im dritten Drittel agierten die Flames nicht mehr gleich konsequent, sodass  die Zuger noch auf 3:7 verkürzen konnten. In Gefahr geriet der Heimsieg aber nie.

Am kommenden Wochenende wartet eine Doppelrunde auf die Flames. Am Samstag treten sie in Adliswil gegen das Schlusslicht Züri Süd an. Am Sonntag steht dann das Derby gegen die Red Devils March-Höfe an, welches als Event- und Sponsorenspiel organisiert wird. Anpfiff im Grünfeld ist um 18 Uhr. (eing)

Volleyball: Philip Dodgson vom TSV Jona mit Award ausgezeichnet

Durch den Prix Benevolley von Swiss Volley wird ehrenamtliches Engagement anerkannt, sichtbar gemacht und zusätzlich gefördert. Auch dieses Jahr verlieh der nationale Volleyball-Verband Auszeichnungen in den Kategorien «Schiedsrichter:in des Jahres», «Ehrenamts-Award», «Junges Ehrenamt», «Verein des Jahres» sowie «Nachwuchsförderpreis». Die Ehrenamtspreise richten sich an alle engagierten Personen der Volleyballcommunity und ihre Vereine.

Ein Award ging in die Region. Philip Dodgson von TSV Jona Volleyball wurde in der Kategorie «Junges Ehrenamt 2025» ausgezeichnet. Er hat seit 2022 im Regionalverband die Verantwortung für den Nachwuchs und die Trainerausbildung übernommen und ist seither eine zentrale Figur in der Region GSGL. Bereits seit mehreren Jahren setzt er seine Energie und Leidenschaft für den TSV Jona Volleyball und dessen Nachwuchs ein – sei es als Trainer, Teamverantwortlicher oder Verbandsmitglied. Dodgson organisiert Turniere, betreut Jugendliche, gibt sein Wissen weiter, stärkt die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Verbänden und stellt sicher, dass sämtliche Projekte erfolgreich umgesetzt werden. (pd)

Geehrt: Wie Alena Maria Krummenacher von Volley Luzern erhält Philip Dodgson von TSV Jona Volleyball von Swiss Volley den Award «Junges Ehrenamt 2025» verliehen.
Bild: Emanuel Stotzer
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