Jensen-Wahnsinn ganz zum Schluss: Die Rapperswil-Jona Lakers ziehen in extremis in die Play-ins ein
Hockeyherz, was willst du mehr? Die letzte National-League-Runde an diesem Samstagabend hat es so richtig in sich. Fünf Teams kämpfen um drei Plätze in den Play-ins, darunter auch die Rapperswil-Jona Lakers. Ferien oder Saisonfortsetzung? Es wäre nicht die National-League-Qualifikation 2024/25, wenn es nicht bis ganz zum Schluss dauert, ehe diese Entscheidung für die Rosenstädter fällt. Es ist zum Schluss gar blanker Wahnsinn, was sich im Lido abspielt. Das Derby gegen den HC Davos zu sechs Zeitpunkten.
20.06 Uhr: Der erste Dämpfer für die Lakers
Rapperswil-Jona startet gut in die Partie und ist das aktivere Team. Zwar trifft der HCD in der 4. Minute den Pfosten, ansonsten bestimmen Lundskogs Mannen die Kadenz. In Lugano gerät der direkte Konkurrent Biel in Rückstand – doch das tun auch die Lakers. Sie sind in der Defensive zu nachlässig und lassen Valentin Nussbaumer hinter und Yannick Frehner vor dem Tor zu viel Platz – der HCD geht mit der ersten richtigen Chance in Führung. Zu diesem Zeitpunkt sind die Lakers in den Ferien.
20.09 Uhr: Die Lakers stempeln ein
Doch es dauert nicht lange, ehe Rapperswil-Jona auf den ersten Dämpfer reagieren kann. Es ist ein sehenswerter Treffer, der nur 68 Sekunden später zum Ausgleich führt. Topscorer Malte Strömwall spielt Igor Jelovac an der blauen Linie an, dessen perfekt platzierter Schuss fliegt an Mann und Maus vorbei über Aeschlimanns Schulter. Grossen Anteil an diesem Treffer hat Jonas Taibel, der dem Davoser Schlussmann perfekt die Sicht nimmt. Weil Genf-Servette in Bern in Rückstand gerät und Biel eine Sekunde vor der Pause das 0:2 kassiert, sieht die Situation für die Rapperswil-Joner schon besser aus.