Franziska Widmer paddelt zu Bestergebnis – und dem FC Weesen gelingt eine starke Reaktion
Faustball: Joner bleiben auch in der Heimrunde ohne Sieg
Die NLA-Männer von TSV Jona Faustball liegen auch nach sechs Partien punktlos am Tabellenende. Auch in der dritten Qualifikationsrunde, ausgetragen auf dem heimischen Rasen im Grünfeld, gingen beide Partien verloren.
In der ersten Begegnung des Tages unterlagen die Joner Rickenbach-Wilen klar mit 0:3 (5:11, 9:11, 9:11). Nach einem denkbar schlechten Start konnten die Gastgeber die Partie über weite Strecken offen gestalten, doch in den entscheidenden Momenten fehlte wie schon Partien davor die letzte Konsequenz.
Im zweiten Match gegen Elgg-Ettenhausen zeigte Jona dann eine deutliche Reaktion. Das Team von Trainer Stefan Helbling startete schwungvoll, sicherte sich den ersten Durchgang souverän mit 11:7 und bewies im zweiten (11:9) Nervenstärke. Der dritte Satz wurde dann zu einem wahren Krimi – mit bitterem Ausgang für die Joner, die mit 10:12 den Kürzeren zogen. Es war quasi der Anfang vom Ende für das Heimteam: Auch die nächsten zwei Sätze gingen verloren (6:11, 8:11) – eine bittere 2:3-Niederlage wurde Tatsache.
0 Punkte, 4:18 Sätze – Aufsteiger Jona isst diese Saison hartes Brot. Immerhin: Widnau (7. Rang) und Diepoldsau (8.), die je zwei Punkte aufweisen, sind noch in Reichweite. Der Druck wächst jedoch stetig. (eing/red)
Fussball: FCRJ-Frauen schliessen Saison im 7. Rang ab
2. Liga interregional, Gruppe 5
Der FC Weesen ist zurück in der Spur. Der Aufsteiger vom Walensee setzte sich am Samstag zu Hause gegen den Tabellensiebten Rorschach-Goldach klar mit 4:1 durch und zeigte damit eine starke Reaktion auf die 1:2-Niederlage in Balzers eine Woche davor, die eine Serie von fünf Siegen beendet hatte.
Die Weesner starteten druckvoll und legten früh vor. Nach einem Foul an Taulant Syla verwandelte Oliver Gutknecht den fälligen Penalty (5.). Nach gut 20 Minuten kamen die Gäste aber zum Ausgleich, ebenfalls per Penalty. Nach der Pause folgte der grosse Auftritt von Edison Syla: Mit einem lupenreinen Hattrick (50./67./83.) schoss er das Heimteam definitiv auf die Siegesstrasse.
In der Tabelle blieb alles beim Alten: Weesen und Gossau liegen punktgleich an der Spitze, wobei Weesen aktuell die Nase aufgrund der geringeren Anzahl Strafpunkte (66 gegenüber 71) vorne hat. Seefeld folgt mit einem Zähler Rückstand auf Rang 3. Das Rennen um den einzigen Aufstiegsplatz bleibt also hochspannend. (su)
2. Liga, Gruppe 2
Der FC Eschenbach hat nachgedoppelt. Vor einer Woche durchbrach er mit einem 2:1-Heimsieg gegen Bazenheid eine Negativserie von vier Niederlagen. Am vergangenen Sonntag legte er nun einen 3:0-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten Sirnach nach. Dies dank Treffern von Robert Stojanov (39.), Nico Reithebuch (82.) und Silvan Knaus (86.).
Die Folge des Aufschwungs: Die Eschenbacher haben die Abstiegszone verlassen, liegen nun direkt über dem Trennstrich auf Platz 11 – mit drei Punkten Reserve auf die Verfolger Steinach und Wängi.
Wenig gut als auch schon läuft es der U20-Equipe des FC Rapperswil-Jona. Auf das 1:1 in Steinach folgte am Sonntag eine 1:2-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des FC Gossau. In der Tabelle blieb es bei Rang 3 für die jungen Rosenstädter. (su)
3. Liga, Gruppe 4
Die nominell dritte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona blieb mit einem 3:1-Heimsieg am Sonntag gegen den Tabellenzehnten Wattwil Bunt zum fünften Mal in Serie ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis). Weil Verfolger Bronschhofen gleichzeitig dem souveränen Leader Glarus unterlag, konnten die Rosenstädter Rang 2 zementieren.
Der Tabellenfünfte FC Uznach spielt erst am Montagabend, auswärts beim viertplatzierten Dussnang (Update folgt). (su)
4. Liga, Gruppe 8
Am Wochenende davor hatte es für den FC Wagen bei den Reserven des FC Linth 04 eine derbe 2:8-Klatsche abgesetzt. Diesen Sonntag meldete sich die Equipe von Trainer Markus Brändle nun stark zurück. Nach einem 0:1-Rückstand gelang im Derby gegen die vierte Mannschaft des FC Rapperswil-Jona noch ein 2:1-Heimsieg. Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute per Penalty.
In der Tabelle belegen diese beiden Teams die Ränge 2 (FCRJ) und 4 (Wagen).
Spektakulär ging es im Auswärtsspiel des FC Schmerikon (6.) bei Landquart b (10.) zu und her. Sage und schreibe zehn Tore bekam das Publikum zu sehen. Die Partie endete 5:5 – ein Resultat, das den Schmerknern nicht schmeichelte, gaben sie doch als erste überhaupt in dieser Saison gegen diesen Gegner Punkte ab. (su)
Frauen, Super League
Der FC Rapperswil-Jona hat in den Platzierungsspielen der Play-off-Viertelfinalverlierer gegen den FC Basel auch das Rückspiel verloren. Auf das 0:3 zu Hause im Hinspiel folgte auswärts ein 2:4, wobei für die Rosenstädterinnen Joy Liv Lysser (22./1:1) und Mael Mettler (33./2:2) trafen.
Die FCRJ-Frauen schliessen die Saison folglich im 7. Rang ab. Diese Position hatten sie schon nach der Qualifikation innegehabt – und sich somit erstmals überhaupt für die Play-offs qualifiziert. Im Viertelfinal kam dort das Aus gegen den aktuellen Finalisten YB. (su)
Frauen, 1. Liga, Gruppe 2
Der FC Eschenbach ist in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Die Bilanz: drei Siege, drei Remis. Das dritte Unentschieden gab es am Sonntag mit einem 1:1 bei den Blue Stars in Zürich. In der Tabelle liegt das Team von Trainer Antonio Scarano weiterhin auf Rang 4. (su)
Frauen, 2. Liga
Der FC Uznach, der seine erste Saison in dieser Liga absolviert, hat am Sonntag einen nächsten wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Uznerinnen (8. Rang) bezwangen zu Hause Chur (10.) mit 3:2. Damit banden sie nicht nur einen direkten Konkurrenten zurück, sondern vergrösserten auch ihr Polster auf den Abstiegsplatz von fünf auf acht Zähler. Bei drei noch zu absolvierenden Runden dürfte da nichts mehr anbrennen für Uznach. (su)
Kanupolo: So viele Teams wie noch nie auf dem Obersee
Seit einem Vierteljahrhundert wird am Obersee Kanupolo gespielt. Das alljährliche Obersee-Turnier mit internationaler Beteiligung wächst dabei jährlich. 188 Spielerinnen und Spieler fanden am vergangenen Wochenende den Weg ins Rapperswiler Lido – die 26 Teams bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord für den organisierenden Kanuclub Rapperswil-Jona.
Weniger gut lief es den Einheimischen auf dem Wasser. Im Spiel um Platz 5 musste das Herrenteam gegen die Konkurrenz aus Zürich eine 0:6-Niederlage einstecken. «Wir konnten unser Potenzial nicht abrufen», sagt der KCRJ-Nationalspieler Jan Schnyder. Potenzial verortet er in der Physis und bei der Effizienz vor dem Tor.
Für das beste Ergebnis aus Schweizer Sicht war der Nachwuchs des KCRJ besorgt: Dem U16-Team gelang der Einzug in den Final. In diesem mussten sich die Einheimischen aber der Mannschaft aus Essen knapp mit 5:6 geschlagen geben. (wyf)
Kanu: Franziska Widmer erzielt Bestergebnis im Weltcup
Franziska Widmer doppelte am vergangenen Wochenende am zweiten Weltcup der Saison nach: Die Athletin vom Kanuclub Rapperswil-Jona (KCRJ) qualifizierte sich im deutschen Brandenburg über die nichtolympischen 1000 Meter wie schon vor Wochenfrist souverän für den Final. In diesem paddelte sie wiederum zu Rang 7.
Eine deutliche Leistungssteigerung zeigte Widmer über die Olympiadistanz 500 Meter. Erstmals überhaupt qualifizierte sie sich auf Stufe Weltcup für einen B-Final. In diesem drehte sie auf der zweiten Streckenhälfte auf und sicherte sich den 5. Platz – was den 14. Gesamtrang bedeutete. Seit den 1990er-Jahren ist keiner Schweizer Frau mehr eine bessere Rangierung gelungen. Widmer erklärt sich diesen Achtungserfolg mit einer verbesserten Abstimmung gegenüber dem ersten Weltcup, bei dem sie auf der gleichen Strecke noch 25. wurde. «Offenbar lagen mir wohl auch die garstigen Bedingungen», sagt die 29-Jährige mit einem Schmunzeln zum meist windigen und kaltnassen Wetter in Norddeutschland.
Weniger gut lief es dem jungen Schweizer Herrenteam. Zwar überstand das Viererkajak mit Luca Lauper, Sven Hirzel, Fynn Wyss (alle KCRJ) sowie dem Nidwaldner Aaron Schmitter den Vorlauf. Im Halbfinal dieser Königsdisziplin des Kanusports musste das Quartett nach einem starken Start aber abreissen lassen und schied aus. Im Einer qualifizierte sich der 20-jährige Lauper für den C-Final und beendete den Wettkampf auf Rang 22.
Die Ergebnisse am Weltcup in Brandenburg fliessen als einer von zehn Wettkämpfen in das Olympia-Qualifikations-Ranking ein. Weiter geht es auf dem Weg nach Los Angeles 2028 mit den Europameisterschaften in Portugal Mitte Juni. (wyf)
Tischtennis: Rapperswil-Jona schafft Ligaerhalt in extremis
An einem nervenaufreibenden Wochenende hat sich der Tischtennisclub Rapperswil-Jona den Verbleib in der Swiss Table Tennis League (NLA) gesichert. Nach den verlorenen Play-outs musste das Team aus der Rosenstadt den Weg über die Barrage gehen. Dort traf es auf Vevey, den Zweiten der Nationalliga B. Das Prinzip: Wer zuerst zwei Siege holt, spielt kommende Saison in der höchsten Liga.
Freitagabend in Vevey. Volle Halle, brodelnde Atmosphäre – der Gastgeber kämpfte vor eigenem Publikum um den Aufstieg. Rapperswil-Jona hielt dagegen. Captain Denis Bernhard, Martin Guman und Gonçalo Gomes lieferten über drei Stunden einen harten Kampf und gewannen schliesslich mit 3:2.
Erst um 4 Uhr morgens kehrte das Team nach Rapperswil-Jona zurück. Keine 12 Stunden später folgte das Heimspiel – und die Fans waren wieder da. Das Team auch. Mit einem 3:1-Erfolg machte Rapperswil-Jona den Ligaerhalt perfekt.
Nach dem Schlusspfiff ergriff Captain Denis Bernhard, amtierender Vize-Schweizermeister im Doppel, das Wort und dankte Spielern, Fans, Sponsoren und allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund.
Für die kommende Saison plant der TTCRJ einen Neuaufbau mit Schweizer Spielern: Elia Schmid (die Nummer 1 der Schweiz), Levi Ulrich sowie Jonander Guerricabeitia aus Spanien werden das Team verstärken. (eing)