Esaf-Teilnehmer Florian Riget aus Schänis: «Ich habe eine grosse Freude»
Interview: Matthias Dörig
Schwingen ist ein traditioneller Sport. Wie volkstümlich bist du?
Ich bin nicht sehr volkstümlich, höre aber je länger je lieber Ländlermusik.
Hast du ein sportliches Vorbild?
Das ist der frühere Spitzenschwinger Andreas Ulrich aus Gersau. Mir imponiert, was er mit Technik alles erreichen konnte.
Welches war bisher dein grösster Erfolg?
Mein absolutes Highlight war das Nordostschweizer Schwingfest 2022 in Balterswil. Trotz drei Eidgenossen auf dem Notenblatt (Armon Orlik, Martin Hersche und Domenic Schneider; Anm. d. Red.) konnte ich mir im 4. Rang den Kranz sichern.
Das Esaf fast vor der Haustür: Was bedeutet es für dich, dabei zu sein?
Während der Coronavirus-Pandemie studierte ich an meinem Rücktritt herum. Als im Frühling 2021 aber feststand, dass das Esaf 2025 in Mollis stattfinden wird, entschied ich mich um. Dieses Fest wollte ich auf keinen Fall verpassen. Damals hatte ich gerade einen Kranz auf dem Konto und setzte es mir zum Ziel, in Mollis dabei zu sein. Jetzt ist es Tatsache und ich habe eine grosse Freude.