Bereits die Stierenschau mit Jungvieh, Rindern und Kühen vom Mittwoch war gut besucht, wenn auch nicht ganz so gut wie auch schon. Der Grund: Petrus hielt den ganzen Tag über seine Schleusen geöffnet. Der Dauerregen tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Und gestern Donnerstag, dem eigentlichen Jahrmarkt-Tag, hatte Petrus dann das Einsehen. Zwar gab es noch vereinzelt einige Tropfen Regen, aber ab dem Mittag dominierte dann mildes Herbstwetter das Geschehen.
An vielen Ständen konnten Köstlichkeiten aus der Region erworben werden. Andernorts standen Magenbrot, Mandeln und Zuckerwatte im Mittelpunkt. Weitere Stände mit Spielsachen, Kleidern, Kerzen oder Kissen ergänzten den vielfältigen und beliebten Jahrmarkt, der als grösster und schönster der Ostschweiz gilt.
Dementsprechend pilgern die Besucherscharen nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Schweiz nach Kaltbrunn. «Dieser Tag ist in meiner Agenda immer gesetzt. Seit Jahrzehnten habe ich keinen verpasst», meint eine 56-jährige Frau aus Siebnen. Ihre Begleiterin erzählt, dass sie vor genau 20 Jahren ihren heutigen Ehemann hier am Jahrmarkt kennengelernt habe.