Dank 14,5 Millionen soll das Abwasser in Rapperswil-Jona noch sauberer werden
Die Stadt erweitert ihre Abwasserreinigungsanlage in den kommenden Jahren um eine zusätzliche Reinigungsstufe. Diese ermöglicht es, Mikroverunreinigungen wie Rückstände aus Medikamenten, Körperpflegeprodukten, Kosmetika oder Pflanzenschutzmitteln gezielter aus dem Abwasser zu entfernen, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Solche Stoffe können in herkömmlichen Reinigungsverfahren nicht vollständig abgebaut werden und gelangen teilweise in Bäche, Flüsse und Seen.
Gewässer schützen
Mit dem Projekt setzt die Stadt die aktuellen Vorgaben des Gewässerschutzes um. Am Dienstag, 10. März, fand der symbolische Spatenstich statt. In seiner Ansprache unterstrich Stadtrat Christian Leutenegger, Vorsteher des Ressorts Sicherheit und Umwelt, die zentrale Rolle der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Rapperswil-Jona für die öffentliche Versorgung sowie für den Umwelt- und Gewässerschutz. Die zusätzliche Reinigungsstufe sei ein wichtiger Schritt, um die Gewässer noch wirksamer vor schädlichen Rückständen zu schützen, und zugleich Ausdruck eines verantwortungsvollen und vorausschauenden Handelns.
Ueli Dobler, Vorsteher des Ressorts Bau und Liegenschaften, richtete den Blick auf die bauliche und betriebliche Dimension des Projekts. Der Ausbau sei eine nachhaltige Investition in eine leistungsfähige Anlage, die auch künftigen Anforderungen gerecht werde. Gleichzeitig wies er auf die anspruchsvolle Umsetzung hin: Das Bauen im laufenden Betrieb erfordere eine sorgfältige Planung, hohe Sicherheitsstandards und eine enge Koordination aller Beteiligten.