Auch drei Jonerinnen jubeln: Schweizerinnen holen Silber an der Faustball-EM
Faustball: Erfolgreiche Schweizerinnen unterliegen nur Deutschland
Am Wochenende fand im luzernischen Reiden die Faustball-Europameisterschaft der Frauen statt. Das Schweizer Team, in dem mit Adéla Lang, Markéta Lang und Selina Danuser auch drei Spielerinnen des TSV Jona vertreten waren, schrieb dabei eine Erfolgsgeschichte.
Schon in der Vorrunde wussten die Schweizerinnen zu überzeugen und belegten den 2. Platz. Einzig gegen die grossen Favoritinnen aus Deutschland gab es eine Niederlage (0:2). Die Erzrivalinnen aus Österreich wurden dagegen mit 2:0 deutlich bezwungen.
Im Halbfinal kam es zur Neuauflage gegen die Österreicherinnen. Die Schweizerinnen gewannen den ersten Satz mit 12:10, mussten danach aber während zwei Durchgängen das Spieldiktat den Österreicherinnen überlassen. Mit dem 1:2-Satzrückstand starteten die Schweizerinnen in Satz Nummer 4. Keine einfache Ausgangslage, aber die Gastgeberinnen kämpften sich auf dem Center Court zurück in die Partie. Nach dem Satzausgleich hatten die Spielerinnen von Trainer Oliver Lang das Momentum auf ihrer Seite. Und das nutzten sie aus. Sie verwandelten den zweiten Matchball zum 11:7 im Entscheidungssatz.
Damit konnten die Schweizerinnen im letzten Spiel des Tages auf dem Center Court gegen Deutschland antreten und um den EM-Titel kämpfen. Die Ausgangslage war klar: Deutschland war der klare Favorit. Und das stellten die nördlichen Nachbarn über die gesamte Spieldauer hinweg unter Beweis. Obwohl die Schweizerinnen beherzt kämpften und ihr Möglichstes taten, setzte sich Deutschland mit 3:0 durch.
«Wir müssen ehrlich sein: Deutschland ist auf jeder Position besser besetzt als wir. Sie haben mehr Durchschlagskraft und mehr Variation», wird Nationaltrainer Oliver Lang in der Medienmitteilung von Swiss Faustball zitiert. Und weiter: «Alles in allem dürfen wir aber mit unserer Leistung an dieser EM hochzufrieden sein. Wir haben den Final erreicht und das ist gemessen an unseren Voraussetzungen und Möglichkeiten eine grossartige Leistung. Natürlich hätten wir im Final gerne mehr Gegenwehr geleistet, aber das war schlicht nicht möglich.» (eing)
Fussball: FCRJ-Frauen bezwingen Basel nach Fehlstart
Am 7. August startet die Meisterschaft der Womens Super League. Das Team des FC Rapperswil-Jona absolvierte am vergangenen Samstag sein letztes Testspiel im Hinblick darauf. Dies im heimischen Grünfeld gegen die NLB-Equipe des FFV Basel. Die Rosenstädterinnen feierten letztlich einen standesgemässen 6:1-Erfolg, zur Pause stand es allerdings «nur» 1:1. Die Gäste waren nach einer knappen halben Stunde gar in Führung gegangen. Gut zehn Minuten später glich Evdokia Dimitrova Popadinova aus. In der zweiten Halbzeit sorgten dann Queralt Torradeflot Estevez (51.), Cecilia Eileen Bertiena Way (58./69.), Nuria Maria Ferrer Dolz (67.) und Tamara Saric (79.) für klare Verhältnisse.
Ein letztes Testspiel bestreiten die FCRJ-Frauen diesen Dienstag, 28. Juli, um 18 Uhr auswärts beim Ligakonkurrenten FC Zürich. Die Meisterschaft beginnen die Rosenstädterinnen am Samstag, 8. August, um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC St. Gallen. (su)
Schwingen: Aktive Schwingerinnen gehen leer aus
In Freiburg fand am Wochenende das fünfte Kranzfest der Schwingerinnen statt. Mélissa Suchet sicherte sich dabei ihren zweiten Saisonsieg. Die Westschweizerin erbte nach einem gestellten Schlussgang zwischen Isabel Egli und Jasmin Gäumann.
Für die Schwingerinnen des Frauenschwingclubs Linth war es kein sonderlich erfolgreicher Tag. Als Beste konnte sich Evelyn Steiner aus Kaltbrunn auf Rang 8 platzieren. Hinter ihr folgten Michelle Kempf-Brunner (9. Rang), Petra Zahner (11.) Anja Hämmerli (14.)und Lisa Lissner (18.). Alle vier blieben ohne Kranz. Sereina Widmer musste leider nach fünf der sechs Gänge verletzungsbedingt aufgeben.
Dafür, dass die Delegation des Frauenschwingclubs Linth nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten musste, sorgten die Mädchen. Celina Zahner klassierte sich bei den Meitli 1 im 3. Rang und sicherte sich damit den begehrten Zweig. Gleich tat es ihr Jenny Mettler als Siebte bei den Meitli 2. (red)
Mit dem Wettkampf in Freiburg ist die Schwingsaison der Frauen und Meitli nun gut zur Hälfte vorbei, es bleiben noch vier Feste. Nächster Termin ist der 1. August in Zofingen AG. Danach folgen noch Hochdorf LU (15. August), Bellinzona (29. August) und schliesslich das Eidgenössische am 26. September in Schachen LU.