Abends eine Stunde länger rumsitzen
Nein, die Zeitumstellung wurde noch immer nicht abgeschafft. Und so war es auch dieses Wochenende wieder soweit: Wir stellten unsere Uhren um eine Stunde vor und läuteten die Sommerzeit ein. Ändern tut sich nicht viel. Zuerst ist es abends einfach länger hell und später dann auch morgens. Ein bisschen Stromsparen sollte in der Sommerzeit also möglich sein. Sonst bleibt viel beim Alten, wie auch unser Redaktor Patrick Nigg weiss:
Warum wir die Zeit sonntagmorgens umstellen
Wir stellen die Zeit am Sonntagmorgen um, damit es möglichst niemand merkt oder sich zumindest niemand darüber beschwert. Schon damals in den 80er-Jahren waren die Schweizer nämlich nicht so wirklich begeistert von der Einführung der Sommerzeit. Deshalb wollte man die Änderung so geschmeidig wie möglich halten. Da bot es sich natürlich an, mitten in der Nacht an der Uhr zu drehen. Und weil man sonntags auch unter normalen Umständen meistens nicht allzu viel zu tun hat, kann man die Zeit gleich fürs Umstellen der Backofen- und Armbanduhren nutzen.
Wenn die Zeitumstellung dieses Jahr etwas Gutes hat, dann das: Sie bringt uns eine Stunde näher an die heissersehnte Normalität. In diesem Sinne: Guten Rutsch in die Sommerzeit!