Wo bewegen sich Biker und Wanderer?
Letzte Woche hat der Kanton auf Instagram mitgeteilt, dass er im ganzen Kanton 13 automatische Zählstellen an Wander- und Radwegen betreibt. «Diese erfassen Zufussgehende und Velofahrende und ihre Bewegungsrichtung – natürlich anonym und ohne Bild», heisst es im Post.
Gemäss Peter Oberholzer vom Tiefbauamt Graubünden wurden die ersten Messstationen bereits 2016 testweise in Betrieb genommen. «In den vergangenen Jahren hat die Zahl dann stetig zugenommen. Heute sind 13 Stück in Betrieb und zwei weitere kommen noch hinzu.»
Diskussion auf sachliche Ebene bringen
Die Messstationen sind in erster Linie an Orten angebracht, wo Mountainbike-Routen auf Wanderwegen zu liegen kommen. «Es geht uns auch darum, die Diskussionen zwischen Wanderern und Bikern zu versachlichen. Dazu brauchen wir Daten. Ansonsten wird die Diskussion lediglich auf emotionaler Ebene geführt, was selten zu einem Kompromiss führt.» Die Daten würden natürlich anonym erfasst.
Technische Probleme ausgemerzt
Die Auswertung erfolgt jeweils am Anfang eines Jahres für das vergangene Jahr. Daher könne man im Moment auch noch nichts zu den Daten 2020 sagen. «Wir sind zudem am Anfang der Saison» und da sei bisher noch nicht allzu viel passiert. Nach einigen technischen Schwierigkeiten kann man in den kommenden Jahren mit verlässlicheren Zahlen rechnen, wie Oberholzer in Aussicht stellt.