Bioterra rückt das Ochsenauge ins Rampenlicht
Im Vergleich zu gezüchteten Pflanzen und Blumen sind einheimische Wildstauden eher bescheiden und zierlich. Für Insekten sind sie jedoch oft eine unersetzbare Nahrungsquelle, wie Bioterra in einer Mitteilung schreibt. Die Organisation setzt sich für Bio- und Naturgärten in der Schweiz ein.
Die Wildstauden überstehen den Winter ohne Probleme und blühen im Frühling wieder auf, Zierpflanzen müssen jedoch jedes Jahr aufs Neue gekauft und gepflanzt werden. Genau deshalb stellt die Organisation seit vergangenem Jahr eine Wildstaude pro Jahr ins Rampenlicht. Diesmal fiel die Wahl auf das Weidenblättrige Rindsauge, das den ganzen Sommer über goldgelb blüht.
Robuste Blume auch für den Hausgarten
Im Volksmund ist die gewählte Wildstaude hauptsächlich unter dem Namen Ochsen- und Rindsauge bekannt. Dies kommt daher, dass man mit etwas Fantasie ein bewimpertes, grosses Auge eines Rindes erkennen kann. Wer im Mittsommer in den Voralpen und Alpen über eine unberührte Wiese läuft, wird sehen, dass das Rindsauge vor allem durch seine goldgelbe Farbe ins Auge sticht. Meist wächst die Wildstaude in grossen Beständen und wird einen halben Meter hoch. Nicht selten wird sie wegen ihrem reichen Nektar- und Pollenangebot von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen umschwärmt.
Ganz einfach kann man diesen Insektenmagneten auch in den eigenen Garten holen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Solange das Rindsauge genügend Licht und nicht allzu üppige Konkurrenz hat, ist es im Hausgarten so blühfreudig wie in der Wildnis. Erhältlich ist es in gut sortierten Wildpflanzen- und Biogärtnereien. (red)