Wieso feiern wir das, was wir feiern?
Dass die Tage rund um Weihnachten nicht grundlos als Festtage bezeichnet werden, das ist wohl allen Menschen rund um den Globus klar. Aber was oder wen feiern wir denn eigentlich? Ist es wirklich ein religiöses Fest? Und wieso stellen wir überhaupt einen Christbaum auf und schmücken ihn auch noch?
Wieso hatte ausserdem ein Adventskranz früher 19 Kerzen und heute noch vier? Und was haben Waisenkindern mit dem Kranz zu tun? Und ist das Schenken an Weihnachten aus rein kommerziellen Zwecken entstanden oder steckt doch noch ein Funken Bedeutung dahinter? Wir haben uns mit diesen Fragen auseinandergesetzt und in den Weiten des Internets nach Antworten gesucht.
Achtung: Selbstverständlich sind wir uns bewusst, dass hinter den Bräuchen oft verschiedene Geschichten stecken und persönliche Bedeutungen damit verbunden werden – das ist auch gut so. Jede und jeder soll die Traditionen und Weihnachten so feiern, wie sie oder er es möchte.
Wir präsentieren Euch nun ein paar spannende Fakten rund um diese vier Weihnachtstraditionen:
Weihnachten gilt heutzutage als das Fest der Liebe, an dem die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird. Lange Zeit wurde das Fest aber im Christentum gar nicht gefeiert. Daher geht man davon aus, dass der Ursprung von Weihnachten auf das Fest der Sonnenwende zurückzuführen ist. Die Ägypter beispielsweise feierten am 21. Dezember ihre Sonnengötter. Die Römer wiederum am 25. Dezember. Das Sonnenwendfest wurde dann jedoch im Christentum verboten, da es als heidnischer Brauch galt – ohne Erfolg.
Die Menschen wollten auf den Brauch nicht verzichten. Die Kirche entschied sich dann, das Fest mit Jesus zu verbinden. Wodurch der Geburtstag von Jesus und nicht mehr die Sonnenwende gefeiert wurde. Bis heute ist aber unklar, an welchem Tag Jesus wirklich geboren wurde. Symbolisch wird aber am 25. Dezember die Geburt des Christkinds gefeiert. Der 26. Dezember gilt übrigens nur in manchen Ländern als zweiter Weihnachtsfeiertag.