Wer der Kaufmannstrasse ihren Namen gab
Baustellen findet man in Frühlingsmonaten überall. Einige dieser Baustellen schaffen dabei ganze Wohnquartiere. Mit neuen Siedlungen gibt es natürlich auch neue Strassen und Wege. Benannt werden diese von den Mitarbeitern der Churer Stadtentwicklung, wie Stadtrat Tom Leibundgut gegenüber «suedostschweiz.ch» sagt.
Herr Leibundgut, wie wird ein neuer Weg oder eine neue Strasse benennt?
Die Namensvorschläge werden von den Mitarbeitern der Stadtentwicklung gemacht. Sie suchen die Namen und der Stadtrat entscheidet dann, ob der Name passend ist. Das ist jedoch fast immer der Fall, sie sind die Fachpersonen auf ihrem Gebiet.
Oftmals werden die Strassen nach Personen benennt, welche sich für die Stadt verdient gemacht haben.»
Was sind die Kriterien bei der Namensgebung?
Oftmals werden die Strassen nach Personen benannt, welche sich für die Stadt verdient gemacht haben. Leider sind es sehr oft Persönlichkeiten, welche zum Zeitpunkt der Namensgebung bereits verstorben sind. Ich hätte Herrn Giger den Gigerplatz lieber gegeben, als er noch gelebt hat. Leider waren wir da zu spät. Wir haben ein wenig einen Überhang an verdienten Männern, obwohl es genauso viele Frauen gibt, die sich einen Strassennamen verdient haben. In Zukunft möchten wir auch vermehrt die Frauen zum Zug kommen lassen. In Quartieren, in denen Blumen als Namengeber fungieren, werden diese Muster weitergezogen.