Vals erinnert sich noch einmal
In mehreren Veranstaltungen hat sich Vals letztes Jahr an den tragischen Lawinenwinter von 1951 erinnert. Doch noch vor dem Abschluss bremste die Coronasituation die Gedenkanlässe aus. Nun aber kann die Reihe ihren Abschluss finden: Das Forum Vals und die Gandahus-Vereinigung laden gemeinsam mit der Schul- und Gemeindebibliothek Vals zur letzten Veranstaltung ins Zentrum Glüs ein. Am Samstag, 19. März, werden um 16 Uhr und 20.15 Uhr Filmsequenzen zur Katastrophe vor mittlerweile 71 Jahren gezeigt. Sie thematisieren den anhaltenden Schneefall vor dem Schicksalstag, Zeitzeugen-Erinnerungen an den eigentlichen Lawinenniedergang vom 20. Januar 1951, das Organisieren von Hilfe und den Umgang mit der «weissen Gefahr» nach dem verheerenden Ereignis, das 19 Menschenleben forderte.
Die gezeigten Gespräche mit Zeitzeugen hat die Valserin Laura Berni Meyer geführt, für Drehbuch und Schnitt zeichnet Filmemacher Beat Manetsch verantwortlich, für die Kamera der einheimische Fotograf Markus Casutt. Mit dabei ist im Zentrum Glüs ausserdem das Ensemble Quintinò mit Fredy Manser (Klarinette), Guido Decurtins (Akkordeon) und Michel Estermann (Gitarre), wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Eintritt ist frei.