Das ganze Strassenbild wird anders
Entsprechend begannen die Arbeiten entlang der Promenade bereits am Montag, 9. Januar, und fielen damit noch in die touristische Hochsaison. Das sei doch ein Zumutung für diese, hiess es entsprechend von vielen Seiten. Also machte sich die DZ auf, um die Stimmen auf der Strasse einzufangen. Dabei stiess sie Grossmehrheitlich auf staunende und entspannte Besucher. Einzig ein Ehepaar äusserte sich dezidiert negativ und wollte anonym bleiben. Sie seien WEF-geschädigt, geben sie zu während sie auf den Bus zur Skipiste warten. Entsprechend ihr Verdikt: Die WEF-Aufbauten seien eine Katastrophe und ein Affront den Leuten gegenüber. Neben den durch das WEF bedingten Einschränkungen – «Man kann nichts mehr einkaufen» – stören sich die Zweitwohnungsbesitzer seit 37 Jahren vor allem an der Ungleichbehandlung. «Private dürfen im Winter nichts bauen, auf das WEF hin ist hingegen alles erlaubt.» Ausserdem sehen sie einen Verhältnisblödsinn: «Das sind drei Wochen Einschränkungen für vier Tage Veranstaltung.»