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Leben & Freizeit

Netzelektriker: Ein Beruf für Schwindelfreie und Naturliebhaber

Nicole Nett
27.02.2023, 04:30 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Wohl noch nie zuvor kam der Strom so in die Schlagzeilen wie im letzten Jahr. Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist die Strommangellage ein heisses Thema. Egal, wie gut das Gesundheitswesen, die Wirtschaft und finanzielle Sicherheit in der Schweiz sind: Ohne Strom ginge kaum mehr etwas, und die Welt würde stillstehen.

Wenn der Strom ausfällt, müssen die Netzelektriker ausrücken und das Problem so schnell wie möglich beheben. Nebst solchen Problemlösungen bauen und unterhalten sie das gesamte Stromnetz – von der öffentlichen Beleuchtung bis hin zu den Hochspannungsmasten. Im Video bekommt ihr einen Einblick in den Beruf eines Netzelektrikers:

Video Nicole Nett

Es ist ein Beruf, der sehr abwechslungsreich ist und dennoch stark vom Fachkräftemangel betroffen ist. «Obwohl Netzelektriker ein sehr schöner und vielseitiger Beruf ist, ist es schwierig, junge Menschen dafür zu begeistern», sagt Sven Lecluse, der als Netzelektriker bei der Rhiienergie AG in Tamins tätig ist.

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Obwohl Netzelektriker ein sehr schöner und vielseitiger Beruf ist, ist es schwierig, junge Menschen dafür zu begeistern.»

Sven Lecluse, Netzelektriker bei der Rhiienergie AG

Wahrscheinlich sei der Beruf bei vielen zu wenig bekannt, erklärt Lecluse sich die Mangellage an Fachkräften. Ihm selbst gefällt der Beruf jedenfalls sehr gut. «Besonders schön ist es, draussen zu arbeiten. Schwindelfrei sollte man auf jeden Fall auch sein», erklärt er. Der 22-Jährige beginnt im August mit der Weiterbildung zum Netzfachmann. «Es gibt viele Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten», sagt er, und er freue sich auf seine bevorstehende Weiterbildung.

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